Reich und schön – sonst noch was? oder: Was ist an Finanzen elegant?

Reich und schön – sonst noch was?
oder: Was ist an Finanzen elegant?

In der Kolumne “Finanz & Eleganz” geht Bernd Villhauer den Zusammenhängen von eleganten Lösungen, Inszenierungen, Symbolen und Behauptungen einerseits sowie dem Finanzmarkt andererseits nach.

„Finanz“ und „Eleganz“, das klingt schon einmal schön zusammen. Was können wir daraus machen?
In dieser kleinen Kolumne „Finanz und Eleganz“, einem Blog im agora42-Universum, soll den Zusammenhängen von eleganten Lösungen, Inszenierungen, Symbolen, Behauptungen einerseits und dem Finanzmarkt andererseits nachgegangen werden. Reich und schön – sonst noch was? oder: Was ist an Finanzen elegant? weiterlesen

Mentale Infrastrukturen, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Postwachstum

Leserbrief

von Christoph Maria Sanders (Konzeptwerk Neue Ökonomie)

Mentale Infrastrukturen sind unbewusste und tief verinnerlichte psychologische, soziale und kulturelle Strukturen, die unser Denken und Handeln prägen. In der westlichen Moderne sind diese maßgeblich von der Vorstellung eines erfüllten Lebens geprägt: Für uns ist ein gutes Leben ein Leben, in dem wir möglichst viele Angebote der Welt umfassend ausgekostet haben. Dies verlangt aber die Steigerung unseres materiellen und immateriellen Konsums sowie der Zunahme und Beschleunigung unserer Aktivitäten, weshalb sich unsere mentale Infrastrukturen und das Paradigma des Wirtschaftswachstums gegenseitig bedingen. Mentale Infrastrukturen, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Postwachstum weiterlesen

Leserbrief zu Dirk Elsner „Komplexität in der Wirtschaftspraxis – kein Entkommen aus der Zwickmühle?“

Leserbrief

zu Dirk Elsner „Komplexität in der Wirtschaftspraxis – kein Entkommen aus der Zwickmühle?“

Der Artikel geht am Wesentlichen der „Komplexität in der Wirtschaftspraxis“ vorbei.
Es ist nicht Hauptaufgabe des Unternehmers, Risiken abzuschätzen oder zu vermeiden. Es ist nicht die Aufgabe, Komplexitäten zu erklären oder zu beschreiben. Es ist nicht die Aufgabe, „komplexe Systeme und Sachverhalte in ihrer Gesamtheit zu erfassen“. Es geht nicht um Planbarkeit und Berechenbarkeit. In der Forschung an den Universitäten und in manchem Großunternehmen gibt es durchaus diese kritisch angemerkten Fehlentwicklungen.
Das Hauptthema der „Wirtschaftspraxis“ ist nicht, sich gegen „Risiken abzusichern“, sondern Chancen, Möglichkeiten wahrzunehmen. Es geht darum, handlungsfähig zu sein. Es geht darum, mit den vorhandenen bekannten und unbekannten Komplexitäten umzugehen, sie zu bewältigen oder, wenn irgend möglich, sie zu vermeiden oder zu reduzieren. Leserbrief zu Dirk Elsner „Komplexität in der Wirtschaftspraxis – kein Entkommen aus der Zwickmühle?“ weiterlesen