Interviews in der agora42

Interviews in der agora42

In unseren Interviews sprechen wir mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Praxis über unsere gesellschaftliche Zukunft und diskutieren alternative Wege.

 

Kurt BeckBeck, Kurt war zum Zeitpunkt des Interviews Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz. In dem Interview „Wir müssen unser unser System vom Kopf auf die Füße stellen“ (Ausgabe 1/11 ARBEIT) sagte er:
„Die neoliberale Welle, die über die Welt geschwappt ist, hat in der Tat zu einigen volkswirtschaftlichen Verwerfungen geführt.“
„Die kurzfristige Manipulation der Finanzströme hat lediglich Trugbilder eines vermeintlichen Wachstums geschaffen.“

Frithjof BergmannBergmann, Frithjof ist Philosoph und Begründer der New-Work-Bewegung. In dem Interview „Sex muss schon sehr gut sein, um den Vergleich mit neuer Arbeit auszuhalten“ (Ausgabe 1/11 ARBEIT) sagte er:
„Wenn sowieso alles sinnlos ist, dann werde ich etwas wirklich sinnloses machen.“
„Die Idee, dass uns die Arbeit ausgeht, ist eine Professorenblödheit.“

Christine BortenlängerBortenlänger, Christine ist Leiterin des Deutschen Aktieninstituts (DAI).
Im Interview “Kapitalmarkt für alle” (3/16 LEITBILDER) sagt sie:
„Natürlich hat der Aktionär als Miteigentümer eine Verantwortung.“
„Es gibt nichts im Leben, bei dem man automatisch nur gewinnt und dabei kein Risiko eingeht. Leben ist generell mit Risiko verbunden.“

Bazon BrockBrock, Bazon – Denker im Dienst und Künstler ohne Werk – ist emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal. In dem Interview „Wenn die Lösung zum Problem wird“ (1/13 KRISE) sagte er:
„Wie wollen Sie jemanden (den Kapitalismus Anmerk. d. Red.) stoppen, der bescheinigt bekommen hat, dass er machen kann, was er will?“
„Lobbyismus heißt nichts anderes, als den Versuch zu unternehmen, die Illegalität der eigenen Tätigkeit zu legalisieren.“

Michael W. DrieschDriesch, Michael W. ist u.a. anderem Ehemann, Vater, Unternehmer, Business Angel Filmemacher und Vorstand des Düsseldorfer Instituts für Kunst und Wissenschaft. In dem Interview „Geist, Geld und Glaube“ (1/16 ÖKONOMIE & SPIRITUALITÄT) sagte er:
„In Bezug auf die wirklich großen Fragen erklären die Naturwissenschaften leider überhaupt nichts.“
„Ändert sich der Mensch, ändert sich auch der Rest.“

Ferdinand Dudenhöffer Dudenhöffer, Ferdinand – der Autopapst – ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Im Interview „Totgesagte leben länger“ (3/13 HOMO AUTOMOBILIS) sagte er:
„Wir denken zu oft in den heutigen Kategorien und projizieren diese auf die Zukunft.“
„Das Autogeschäft ist relativ einfach.“

Julia FriedrichsFriedrichs, Julia ist Journalistin und Autorin. Im Doppelinterview mit Margarete Mitscherlich „Gegen die Angst“ (2/12 alt & jung – Generationengerechtigkeit) sagt sie:
„Ich wurde schon bei meinem Start ins Berufsleben mit dem Gerde über die Krise konfrontiert, das einem heute überall entgegenschlägt.“
„Was ist das für ein System, das so wenigen dient und alle anderen Strampeln lässt?“

Katja FritscheFritsche, Katja ist Leiterin der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim.
Im Interview “Verantwortung übernehmen” (3/16 LEITBILDER) sagt sie:
„Jede Tat ist immer eine Entscheidung – ob man nun zuschlägt oder zuschaut.“
„Enttäuschungen sind für die Jungs hier Normalität. Ich will ihnen dagegen zeigen, was Verlässlichkeit bedeutet.“

Carlos Garcia-Sancho und Christoph MuthGarcía-Sancho, Carlos und Muth, Christoph studierten Architektur. Beide treibt die Frage der gesellschaftlichen Verantwortung des Architekten um. In dem Interview „Menschen, Mauern und Moneten“ (2/13 WOHLSTAND) sagten sie:
„Der neue Architekt ist nicht mehr der Stararchitekt, sondern jemand, der auf die Straße geht und sich vor Ort informiert.“
„Wir sollten ein bisschen revolutionäre Luft atmen und uns die Frage stellen, ob nicht ein anderes Leben möglich ist.”

Jón GnarrGnarr, Jón ist ein isländischer Komiker, Musiker, Schriftsteller und Politiker. In dem Interview „Die Zeit der Gelden ist vorbei“ (5/11 RISIKO) sagt er:
„Ich würde mich selbst als philosophischen Anarchisten bezeichnen, dem sozialen Libertarismus nahestehend.“
„Es ist wirklich magisch, was passiert, wenn Menschen ihr Ego hinter sich lassen.“

Nils GoldschmidtGoldschmidt, Nils ist Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen und Initiator des deutschlandweiten ersten Masterstudiengangs “Plurale Ökonomik”.
Im Interview “Wirtschaft mit Kultur” (3/16 LEITBILDER) sagt er:
„Ökonomie ist nur verständlich und Wirtschaftspolitik ist nur dann erfolgreich, wenn wir die geistigen Landschaften eines Landes verstehen.“

Ulrike GuérotGuérot, Ulrike ist Professorin und Departmentsleiterin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems in Österreich. Im Interview “Wir sind Europa” (2/16 SYSTEME) sagt sie:
“Wir werden in der EU permanent als Bürger Europas gegeneinander ausgespielt.”
“Wir tendieren heute dazu, unter Demokratie vor allem Partizipation und Transparenz zu verstehen.”

Thomas GutknechtGutknecht, Thomas ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis. In dem Interview „Das gute Leben“ (3/15 BESITZ & EIGENTUM) sagte er:
„Das ist meine favorisierte Haltung: Besitzen, als besäße man nicht.“
„Wir sind schon so sehr Arbeitstiere geworden, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir stattdessen tun könnten.“

Andrea Maria HallerHaller, Andrea Maria ist Bestatterin und leitet zusammen mit ihrem Bruder das größte Bestattungsunternehmen Baden-Württembergs “Haller”. Im Interview “Trauer” (3/16 LEITBILDER) sagt sie:
„Man will doch nicht mit seiner Trauer abschließen. Das ist eine wahnsinnige Erwartung!“
„Es dominiert ein Leitbild, demzufolge der Mensch ausschließlich als körperliches Wesen existiert und mit dem Tod ganz verfällt.“

Stefan HartmannHartmann, Stefan ist Landwirtschaftsmeister und bewirtschaftet einen Hof im hohenlohischen Sindringen. In dem Interview „Von Maiszünslern, EU-Subventionen und der Revolution“ (6/11 GELD) sagt er:
„Wenn man nicht pleitegehen will, muss man ständig wachsen.“
„Wenn die Leute sich besser fühlen, wenn sie ihre eigenen Tomaten essen, dann dürfen sie gerne ein paar Sträucher haben.“

Michael HeiseHeise, Michael ist Leiter der Unternehmensentwicklung der Allianz Gruppe. In dem Interview „This time is different!“ (5/10 SCHULDEN & SÜHNE) sagt er:
„Die Verantwortlichen müssen realisieren, dass die EU keine Veranstaltung ist, wo immer die Sonne scheint.“
„Es wäre utopisch zu glauben, dass man eine Regulierungsmethode erfinden könnte, die einen dauerhaft absichert.“

Herold KammerHerold, Andrea und Kammer, Tina sind Gründerinnen und Eigentümerinnen des Onlineshops für nachhaltige Designprodukte Interiorpark. Im Interview „Wir werden mit Nachhaltigkeit nicht die Welt retten“ (1/12 NACHHALTIGKEIT) sagen sie:
„Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, dass man erst aktiv wird, wenn es nicht mehr anders geht.“
„Nachhaltigkeit ist grundsätzlich ein sehr ökonomisches Thema.“

ulrikeherrmannHerrmann, Ulrike ist Autorin des Buches Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Im Interview “Der Kapitalismus ist ein totales System” (1/17 KAPITALISMUS) sagt sie:
“Mit dem Begriff Kapitalismus lässt sich viel mehr fassen, als mit dem sehr engen Begriff der Marktwirtschaft.”
“Es wäre extrem riskant zu versuchen, das Wachstum zu stoppen, ohne sich vorher genau überlegt zu haben, wie der Ausstieg aus dem Kapitalismus aussehen soll.”

Torsten HinrichsHinrichs, Torsten ist Niederlassungsleiter von Standard & Poor’s Credit Market Services Europe Ltd. In dem Interview „Das Risiko ist größer geworden“ (5/11 RISIKO) sagt er:
„Unsere Aufgabe besteht darin, zukünftige Zahlungsunfähigkeit zu beurteilen. Nicht mehr und nicht weniger.“
„Ich würde mir wünschen, dass die Politik in der Zukunft europäisch abgestimmt wird.“

Gerald HörhanHörhan, Gerald ist Eigentümer und Vorstand des Corporate Finance Unternehmens Pallas Capital Holding AG. Im Interview „Die unsichtbaren Fesseln“ (3/14 DAS UNSICHTBARE) sagt er:
„Sie müssen jedem Jugendlichen erklären, dass Konsumschulden schlecht sind, wie er sein Geld investieren kann, wie das Finanzsystem funktioniert, wie das Sozialsystem funktioniert, wie das politische System funktioniert.“

Markus KerberKerber, Markus ist Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Im Interview “Europa erneuern” (3/16 LEITBILDER) sagt er:
„E pluribus unum, also: in der Vielfalt Einigkeit. Dieses Leitbild müssten wir Europäer haben!“
„Wir Europäer sind die besten Diversitätsmanager.“

Jens LoeweLoewe, Jens ist Autor und Aktivist. Im Doppelinterview mit Wolfgang Schuster „Der Konflikt um Stuttgart21 – Zeichen für lebendige Demokratie oder Chance für echte Demokratie?“ (6/10 KRIEG LIGHT)sagt er:
„Das Gefühl der Machtlosigkeit und Verdrossenheit resultiert aus fehlenden Entscheidungsmöglichkeit.“
„Demokratie bedeutet, das Wagnis der Mündigkeit einzugehen, mit allen Vor- und Nachteilen.“

Srecko HorvatHorvat, Srecko ist Philosoph, Autor und Mitbegründer des Subversiv Festival in Zagreb. In dem Interview „Der Morgen danach“ (4/15 NUTZEN) sagt er:
„Die Ökonomik ist heute eine ideologische Wissenschaft und insofern wird sie von Fragen der Macht geleitet.“
„Eine Revolution ist ein berauschender Moment, aber die wahre Revolution zeigt sich erst dadurch, dass sich auch der Alltag verändert.“

Margot KäßmannKäßmann, Margot ist Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017. Im Interview „Es gibt keine Schonzeit mehr“ (1/15 UPS & DOWNS) fragt sie:
„Wie kann man sich vom Druck befreien, ständig den Erwartungen anderer gerecht werden zu müssen?“
„Ganz nebenbei: Ökonomisch gesehen ist der Gottesdienst sinnlos.“

Constanze KurzKurz, Constanze ist Sprecherin des Chaos Computer Club. Im Interview „Mir geht es um die Veränderung des gesellschaftlichen Grundkonsenses“ (2/11 KOMPLEXITÄT) sagt sie:
„Wenn man menschliches Bewusstsein auf Maschinen übertragen will, muss man sich fragen, welches Menschenbild dahintersteckt.“
„Jede Politik, die sich einer Diskussion mit dem Argument der Alternativlosigkeit entzieht, ist für mich absolut unglaubwürdig.“

Christian LindnerLindner, Christian ist Vorsitzender der Landtagsfraktion und des Landesverbandes der FDP in Nordrhein-Westfalen und Bundesvorsitzender der FDP. Im Interview „Die besten Zeiten kommen noch“ (2/15 QUALITÄT) sagt er:
„Der Auftrag muss sein, den Einzelnen wieder stärker, größer zu machen.“
„Der Staat fehlt auch, wenn es darum geht, die richtigen Regeln an den Kapitalmärkten durchzusetzen.“ Einen Ausschnitt finden Sie hier.

Werner MarnetteMarnette, Werner war Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Affinerie AG und Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein. Im Interview „Wir müssen uns neue Ziele setzen“ (6/09 ÖKONOMIE UND GERECHTIGKEIT) sagt er:
„Die Krise wird dazu führen, dass wir zu einer gewissen Demut zurückfinden.“
„Wir brauchen das klare Bewusstsein in der Politik, dass derjenige unsozial handelt, der Schulden macht.“

Reinhold MessnerMessner, Reinhold wurde bekannt als Extrembergsteiger und Autor. Von 1999 bis 2004 saß er zudem im Europäischen Parlament als Abgeordneter. Im Interview „Im Herzen bin ich Anarchist“ (3/11 FREIHEIT) sagt er:
„Wir müssen den Mut aufbringen, den Staatsapparat radikal abzuspecken.“
„In dem Moment, in dem ich den Mut habe, den entscheidenden Schritt zu tun, habe ich die Freiheit erreicht.“

Margarete MitscherlichMitscherlich, Margarete (†2012) – die „Grande Dame der deutschen Psychoanalyse“ – war Psychoanalytikerin und Autorin. Im Doppelinterview mit Julia Friedrichs „Gegen die Angst“ (2/12 alt & jung) sagt sie:
„Das Leitbild des Führers hatte unendlich viel mit Gefühl zu tun.“
„Den Kindern zu sagen, dass sie nicht nur Nachzucht für eine funktionierende Wirtschaft sind – das würde ich mir wünschen.“

Sven MurmannMurmann, Sven ist Verleger und geschäftsführender Gesellschafter der Murmann Publishers GmbH. Im Interview “Weise wirtschaften (3/16 LEITBILDER) sagt er:
„Die Philosophie bringt eine Denkweise in die Wirtschaft, die einen Perspektivenwechsel erlaubt.“
„Mir geht es darum, Denkräume zu eröffnen, in denen man sich vorstellen kann, es könnte auch anders sein.“

Julian Nida-RümelinNida-Rümelin, Julian war Kulturstaatsminister und ist Sprecher des Master-Studiengangs Philosophie-Politik-Wirtschaft an der Ludwig-Maximilians Universität München. Im Interview „Fortschritt – wohin?“ (4/11 FORTSCHRITT) sagt er:
„Man könnte auch durchaus Banken, die nicht funktionieren, verstaatlichen.“
„Als ob wir wie ein Hund immer nur der Wurst hinterherhecheln würden.“

Hanna PoddigPoddig, Hanna ist Vollzeitaktivistin und engagiert sich gegen Atomkraft, Gentechnik und Militarismus. Im Interview „Man muss an die Köpfe ran“ (4/10 ICH – AUSGEBURT DES MARKTES?) sagt sie:
„Ein Aldi-Hörsaal – wie absurd!“
„Es ist fatal, wenn Menschen vier Stunden am Tag Verblödung gucken.“

Richard David PrechtPrecht, Richard David ist Bestsellerautor, Philosoph und Mitherausgeber der agora42. In dem Interview „Europa … verzweifelt gesucht“ (2/14 EUROPA) sagt er:
„Europa ist etwas viel zu ‚Teflonartiges‘, Abstraktes, Ungreifbares, eine zu große Einheit, als dass sich ein europäisches Nationalbewusstsein entwickeln könnte.“

Birger PriddatPriddat, Birger ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Ökonomie und Dekan der Universität Witten/Herdecke. Er ist außerdem Mitherausgeber der agora42. Im Interview „Wissen ist mehr“ (3/12 WIR WISSEN GENUG!) sagt er:
„Wir wissen so viel über die Welt, aber nicht, wie wir selbst ein gutes Leben erreichen können.“
„Durch den Alltag kommt man auch, ohne zu wissen, wie die Dinge genau funktionieren.“

Albrecht PuhlmannPuhlmann, Albrecht ist Dramaturg und war bis 2011 Intendant der Staatsoper Stuttgart. Im Interview „Oper betrifft uns alle“ (3/10 DER FAKTOR ZEIT) sagt er:
„Oper ist bereits durch ihre grundsätzliche Nicht-Rationalisierbarkeit antiökonomisch.“
„Ein zuviel an Freiheit ist durchaß auch eine Gefährdung dessen, was wir Demokratisierung nennen.“

Thorsten PuttenatPuttenat, Thorsten ist Musiker, Filmkomponist und Mitgründer der kommunalpolitischen Wählervereinigung die Stadtisten in Stuttgart. Im Interview „Heilig’s Blechle und der Kapitalismus“ (3/13 HOMO AUTOMOBILIS)sagt er:
Gesellschaftliche Veränderungen setzen voraus, dass die Menschen Zeit haben, sich Gedanken zu machen.“
„Das Auto ist des Schwaben ‚heilig’s Blechle’, wer es antastet, riskiert Unmut und Widerstand.“

Marcel ReifReif, Marcel ist Chefkommentator bei den Fernsehsender Sky für die Fußball Champions League. In dem Interview „Wie im richtigen Leben“ (4/12 SPORT & SPIEL) sagt er:
„Einzelsportarten waren mir immer schon suspekt.“
„Wenn irgendwo ein großer Haufen Geld herumliegt, wird jemand kommen, sich bücken und das Geld aufheben.“

Oliver RosenthalRosenthal, Oliver war Geschäftsführer von Saatchi & Saatchi und Ogilvy One, jetzt bei Google Deutschland. Im Interview „Zeiten des Umbruchs“ (3/10 ZEIT) sagt er:
„Firmen müssen sich wohl oder übel darauf einstellen, dass sie durchschaubarer werden.“
„Es scheint, dass wir gesamtgesellschaftlich den Weg gehen, den wir bei Produkten bereits haben: die vollkommene Austauschbarkeit.“

Wolfgang SchusterSchuster, Wolfgang war 16 Jahre Oberbürgermeister von Stuttgart. Im Doppelinterview mit Jens Loewe „Der Konflikt um Stuttgart21 – Zeichen für lebendige Demokratie oder Chance für echte Demokratie?“ (6/10 KRIEG LIGHT) sagt er:
„Wir müssen auch in Zukunft Projekte verwirklichen, die über den schatten des Kirchturms hinaus reichen.“
„Ich bin dafür, die Bürger zu beteiligen, wann immer es Sinn macht.“

G.SchwanSchwan, Gesine ist Mitglied der SPD und kandidierte 2004 und 2009 für das Amt der Bundespräsidentin. Im Interview „Die geistige Zahlungsunfähigkeit“ (6/2009 ÖKONOMIE UND GERECHTIGKEIT) sagt sie:
„Als Zentrum für das Wohlbefinden, für das Aufwachsen von Menschen, für das Prinzip der Partnerschaftlichkeit – so sehe ich Familie.“
„Wenn eine Universität genauso agiert wie ein Unternehmen, warum soll sie dann eine besondere Autorität in Sachen Wahrheit haben?“

„PeterSpiegel, Peter ist Institutsleiter und Geschäftsführer des GENISIS Institute for Social Innovation. Im Interview „Die kreative Zerrstörung des Menschenbildes“ (1/14 VERÄNDERUNG) sagte er:
„Die neue Maxime kann nur lauten: ‚Collaboration is the next competition.’“
„Die kreative Zerstörung des Alternativlosigkeitsdenkens ist alternativlos.“

Sascha SpounSpoun, Sascha ist Präsident der Leuphana Universität Lüneburg und Gastprofessor für Universitätsmanagement an der Universität St. Gallen.
Im Interview “Die Universität des 21. Jahrhunderts” (3/16 LEITBILDER) sagt er:
„Wir brauchen ein universitäts- und Wissenschaftssystem, das Vielfalt zulässt und damit auch umgehen kann.“

Joachim StarbattyStarbatty, Joachim ist emeritierter Professor für VWL und Mitglied des Europäischen Parlaments. Im Interview „Die Veränderung der Schulden“ (5/10 SCHULDEN & SÜHNE) sagt er:
„Die Menschen werden bewusst unmündig gehalten.“
„Man erkläre mir einmal, wie ein am Hungertuch Nagender noch weniger essen soll.“

Sahra WagenknechtWagenknecht, Sahra ist Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke. Im Interview „Gerechtigkeit fällt nicht vom Himmel“ (6/12 GERECHT WIRTSCHAFTEN) sagt sie:
„Es entsteht die paradoxe Situation, dass das bestehende System sehr stabil ist, obwohl es gar nicht auf breiter Akzeptanz beruht.“
„Freiheit setzt voraus, dass man sozial abgesichert ist.“

Günter WallraffWallraff, Günter ist Enthüllungsjournalist und Bestsellerautor (u.a. Ganz unten, Industriereportagen). Im Interview „Alles wird in Frage gestellt werden“ (1/11 ARBEIT)sagt er:
„Aus der Wirtschaftskrise wird sich eine ausgewachsene Systemkrise entwickeln und dann wird erst einmal Land unter sein.“
„Ich träumte/ das Leben sei ein Traum/ und wachte auf davon/ und da war das Leben/ gar kein Traum/ und da schlief ich/ nie wieder ein.“

Norbert WaltherWalter, Norbert (†2012) war Volkswirt und fast 20 Jahre Chefvolkswirt der Deutsche-Bank-Gruppe. In dem Interview „Ökonomie ist die Anerkennung der Realitäten“ (1/10 WACHSTUM) sagte er:
„Ich bin der festen Überzeugung, dass Religion zu Toleranz verpflichtet und damit letztlich auch zum Respekt vor einer anderen Sichtweise.“
„Wer behauptet, es gebe nur Ökonomie ist blind! Wie ist er denn auf die Welt gekommen? In vielen Fällen einfach aufgrund von Liebe.“

Götz WernerWerner, Götz ist Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der dm-drogerie markt GmbH & Co. KG. Im Interview „Individualität überwindet den Egoismus“ (4/10 ICH – AUSGEBURT DES MARKTES?) sagt er:
„Die Kunden, die in unseren dm-Läden einkaufen, fange ich nicht mit einem Lasso ein.“
„In dem Moment, in dem der Mensch aufhört, sich zu entwickeln, hat er verloren.“

Michael WinterhoffWinterhoff, Michael ist Kinder- und Jugendspsychiater und Psychotherapeut.
Im Interview “Erwachsensein” (3/16 LEITBILDER) sagt er:
„Wenn die Visionen fehlen, bietet die Gesellschaft keine Zukunft.“
„Wir können mit unserer Psyche lange Marathon laufen, bevor es plötzlich knallt.“

 

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Frank Augustin & Wolfram BernhardtFrank Augustin und Wolfram Bernhardt sind die Geschäftsführer und Gründungsmitglieder der agora42 Verlagsgesellschaft mbH. Die Künstlerin Anna Poetter interviewte sie für die Ausgabe 4/2014 DAS NEUE. In dem Interview “Die Pilgerin, das Trojanische Pferd, der Klebstoff und die Entdeckung der neuen Welt” sprachen sie über ihre Beweggründe ein philosophisches Wirtschaftsmagazin herauszugeben, über Wohlstand und Heimatverlust, sowie über die Entstehung von Neuem. Das Interview finden Sie hier.

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