Die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln ist im ökonomischen Bereich besonders groß” – Katrin Hirte

Die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln ist im ökonomischen Bereich besonders groß”

Inter­view mit Kat­rin Hir­te

 

Anlässlich der neuen agora42 WIRTSCHAFT IM WIDERSPRUCH haben wir Katrin Hirte vom Institute for Comprehensive Analysis of Economy zum Thema einige Fragen gestellt. Sie spricht über vermeintlichen Demokratieverfall, Krisenstimmung, Auswirkungen des Homo-oeconomicus-Konzepts sowie die einseitige Ausrichtung unserer Ökonomie auf Nutzenmaximierung …

 

Mit der aktu­el­len Aus­ga­be der agora42 wagen wir die The­se, dass der Wider­spruch ein Zei­chen der Zeit ist; dass schein­bar Selbst­ver­ständ­li­ches zuneh­mend zur Dis­kus­si­on steht, gleich ob in Wirt­schaft, Poli­tik oder im pri­va­ten Bereich. Wie erle­ben Sie die Zeit? Gibt es noch kla­re Ori­en­tie­rung?

Es mag sein, dass die heu­ti­ge Zeit als eine der Auf­lö­sung schein­ba­rer Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten wahr­ge­nom­men wird. Aber je län­ger man über die­se The­se nach­denkt, des­to deut­li­cher wird, dass sie mit einer bestimm­ten Rea­li­täts­wahr­neh­mung ein­her­geht. Oder mit ande­ren Wor­ten: Meint man mit der Auf­lö­sung von Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten die abneh­men­de Sicher­heit, Berufs­per­spek­ti­ve, Orts­iden­ti­fi­ka­ti­on usw., dürf­ten dies zumin­dest für ein Vier­tel der deut­schen Bevöl­ke­rung gar kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten gewe­sen sein. Schließ­lich durf­ten 25 Pro­zent der Bevöl­ke­rung als Ost­deut­sche schon 1989 – also vor knapp 30 (!) Jah­ren – ken­nen­ler­nen, was die Auf­lö­sung von Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten bedeu­tet. Wer schon mal erlebt hat, wie in kür­zes­ter Zeit alle gewohn­ten Insti­tu­tio­nen nicht mehr vor­han­den sind – die auf ein­mal unsi­che­re Zukunft, der Betrieb, der nicht mehr exis­tiert, der Beruf, der nicht mehr gefragt ist, die Fami­lie, die aus­ein­an­der­drif­tet – der hat einen ande­ren Blick auf die heu­ti­ge Zeit.

Dr. Kat­rin Hir­te ist seit 2009 Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tu­te for Com­pre­hen­si­ve Ana­ly­sis of Eco­no­my (ICAE) an der Uni­ver­si­tät Linz. Ihr Schwer­punkt ist die Ent­wick­lung der Öko­no­mik im Kon­text gesell­schafts­po­li­ti­scher Ereig­nis­se wie bei­spiels­wei­se der Finanz­kri­se.

Gleich­zei­tig wirft die­ses Bei­spiel auch ein Blick auf ein zwei­tes Pro­blem zum Zeit­ver­ständ­nis: Zu die­sem gehört auch, dass es sich immer wie­der selbst erzeugt, da Geschichts­schrei­bung ein Teil von Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung ist und damit Ver­gan­gen­heits­po­li­tik. Hier geht es also nicht nur um Wach­sam­keit zur Fra­ge, inwie­weit es ein spe­zi­fi­sches Zei­chen der heu­ti­gen Zeit ist, dass Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten infra­ge ste­hen, son­dern wei­ter­füh­rend eben­so dar­um, inwie­weit unse­re Ver­gan­gen­heits­schrei­bung dazu führt, dass wir ver­meint­li­che Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten schwin­den sehen. Poli­tisch kann man zum Bei­spiel die Zeit in Deutsch­land nach 1968 auch als eine über­fäl­li­ge Neu­ori­en­tie­rung wer­ten, weil man zwar seit 1945 die Geschich­te vom demo­kra­ti­schen Neu­an­fang erzähl­te, wel­chem die neu auf­ge­bau­te Wirt­schaft gedient hät­te, tat­säch­lich jedoch die NS-Ver­gan­gen­heits­po­li­tik eben­so wie füh­ren­de Unter­neh­men eine anschluss­fä­hi­ge Poli­tik nach 1945 ermög­lich­ten, wel­che ent­spre­chen­de Kon­ti­nui­tä­ten auf­wies und eben­so wei­ter­hin einen hege­mo­nia­len Cha­rak­ter hat­te.  Wäh­rend die Geschichts­wis­sen­schaf­ten bis 1998 (!) und die Bun­des­po­li­tik gar bis 2005 (!) brauch­ten, um die­se Anschluss­po­li­tik an die NS-Zeit wenigs­tens hin­sicht­lich der Fra­ge nach der eige­nen Invol­viert­heit end­lich umfas­send auf­zu­ar­bei­ten (zu ers­te­rem sie­he die Vor­gän­ge ab dem 42. His­to­ri­ker­tag 1998, zu zwei­tem sie­he die Vor­gän­ge ab der Bun­des­druck­sa­che 15/5434), hält man demo­kra­tie­po­li­tisch heu­te noch immer ger­ne an der Erzäh­lung vom Neu­an­fang 1945 fest, wel­cher durch die Ori­en­tie­rung am ame­ri­ka­ni­schen par­la­men­ta­ri­schen Demo­kra­tie­ver­ständ­nis nach 1945 und dem damit ein­her­ge­hen­den vor­herr­schen­den nor­ma­ti­ven Deu­tungs­wis­sen mit sei­nem stark päd­ago­gisch-erzie­he­ri­schem Moment begüns­tigt wur­de. Aus die­ser Retro­per­spek­ti­ve muss ein Demo­kra­tie­ver­fall umso stär­ker wir­ken.

Dies lenkt zum drit­ten und hier zen­tral inter­es­sie­ren­den Kern­pro­blem eines Zeit­ver­ständ­nis­ses: Dem Ein­fluss an Geschichts­for­mung als Geschichts­schrei­bung sei­tens der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten selbst. Die Dis­kre­panz zwi­schen Reden und Han­deln ist im öko­no­mi­schen Bereich beson­ders groß, da hier Wohl­fahrt für alle aus der Sum­ma­ti­on von Ein­zel­nut­zen ver­spro­chen wird, so, als zögen im Kapi­ta­lis­mus alle am sel­ben Strang …

 

Ange­sichts der enor­men Bedeu­tung und der immer stär­ke­ren Kon­zen­tra­ti­on des Kapi­tals: Sehen Sie die Demo­kra­tie und mit ihr den Wohl­fahrts­staat durch die­se Ent­wick­lung gefähr­det?

Bei dem Öko­no­men Gun­nar Myrd­al, der immer­hin 1974 zusam­men mit Hay­ek den Preis der Wirt­schafs­wis­sen­schaf­ten in Andenken an Nobel erhielt und des­sen Ame­ri­can Dilem­ma: The Negro Pro­blem and Modern Demo­cra­cy (1944) die Auf­he­bung der dis­kri­mi­nie­ren­den Ras­sen­ge­set­ze in den USA mit­zu­ver­dan­ken ist, konn­te man schon 1932 nach­le­sen, dass das Ver­spre­chen „Wohl­fahrt für alle“ oder „Volks“-Wirtschaft, „National“-Ökonomie usw. in der Öko­no­mik ziem­lich unhin­ter­fragt als Ideo­lo­gie dient, aber nicht der Rea­li­tät ent­spricht. In kapi­ta­lis­tisch orga­ni­sier­ten Gesell­schaf­ten besteht eben kei­ne Inter­es­sens­gleich­heit, son­dern die­se wur­de über den Homo oeco­no­mi­c­us als Uni­ver­sal-Mensch erst geschaf­fen. Nicht Pra­xis­fer­ne ist das Pro­blem die­ser Figur, son­dern ihr Wir­ken: einer­seits als Begrün­dung von Wohl­fahrts­ge­sell­schaf­ten, ande­rer­seits als zu per­for­men­des Ziel und daher zuneh­mend pra­xis­ad­äqua­te Figu­rie­rung.

Daher kann man zwar der Fra­ge nach der Gefähr­dung von Wohl­fahrt und Demo­kra­tie auf­grund zuneh­men­der Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on zustim­men. Aber gleich­zei­tig ist es auch hier wie mit der Demo­kra­tie­auf­fas­sung: Man pro­pa­giert Exis­tenz und Erhalt der Wohl­fahrts­ge­sell­schaft mit wirt­schaft­li­chen Ein­zel­ak­teu­ren, wäh­rend wie in Des Kai­sers neue Klei­der schon Kin­der um die Mär eines sol­chen Wirt­schafts­bil­des wis­sen, da sie die füh­ren­den Mar­ken wich­ti­ger Märk­te her­be­ten kön­nen – ob Mode, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Autos oder Lebens­mit­tel. Nur, dass sie bei der Wahl zwi­schen z.B. Geiz ist geil (Media Markt) und Ich bin doch nicht blöd (Saturn) nicht zwi­schen Eigen­tü­mern ent­schei­den (in die­sem Bei­spiel seit 1990, als die Metro AG Saturn über­nahm), dürf­te ihnen dabei (noch) ent­ge­hen.

Im Rin­gen um eine pra­xis­ad­äqua­te­re Wirt­schafts­wis­sen­schaft, um eine Real World Eco­no­mics, wie sich eine ent­spre­chen­de Initia­ti­ve mitt­ler­wei­le nennt, geht es aber um mehr als um das Ver­ken­nen von Pra­xis­zu­stän­den. Zwar haben Prä­fe­ren­zen statt Nut­zen­ma­xi­mie­rung, begrenz­te Ratio­na­li­tät sowie agen­ten­ba­sier­te Model­lie­rung längst Ein­zug in die Öko­no­mie gehal­ten und so die Pra­xis­re­le­vanz öko­no­mie­theo­re­ti­scher Ansät­ze erhöht. Aber für ein Umden­ken reicht dies nicht, denn die unter­leg­te Metho­dik ist geblie­ben: Mit­tels funk­tio­na­ler Abhän­gig­kei­ten nach dem Vor­bild der Phy­sik und spä­ter Bio­lo­gie wird seit Ein­zug der Ana­ly­sis in die Öko­no­mik „objek­tiv“ das für alle als erstre­bens­wert ange­nom­me­ne „mehr“ errech­net. Die­se Rich­tung gilt unhin­ter­fragt als vor­ge­ge­ben und die not­wen­di­ge Grund­fi­gur dazu ist nach wie vor der nut­zen­ma­xi­mie­ren­de Akteur – ohne die­sen kei­ne Rich­tungs­wei­sung und damit kei­ne opti­mie­ren­de ana­ly­sis­ba­sier­te Model­lie­rung.

 

Die Pro­ble­me der Redu­zie­rung vie­ler Din­ge auf ein bestimm­tes Maß – Wirt­schafts­wachs­tum auf das BIP, Erfolg eines Unter­neh­mens auf den Pro­fit, Lebens­sinn auf Kar­rie­re etc. – tre­ten immer deut­li­cher zu Tage. Hal­ten Sie es für sinn­voll, mehr­di­men­sio­na­le Mess­grö­ßen ein­zu­füh­ren, oder müs­sen wir gar auf­hö­ren, alles mes­sen zu wol­len?

Mit Blick auf die oben geschil­der­te Rea­li­täts­fer­ne der Öko­no­mik erscheint die Fra­ge nach dem Erhe­ben von Daten in der Öko­no­mie unter ganz ande­rem Licht und eher als Segen denn als Fluch. Die Piket­ty-Stu­die (2014) ist ein aktu­el­ler Anzei­ger dafür und wur­de daher Ende März 2014 in der Washing­ton Post nicht zufäl­lig als Tri­umph der Wirt­schafts­ge­schich­te über das in der Öko­no­mik domi­nie­ren­de theo­re­ti­sche, mathe­ma­ti­sche Model­lie­ren cha­rak­te­ri­siert. Weit pro­ble­ma­ti­scher ist, dass die­se prak­ti­zier­te Model­lie­rung wei­ter­hin als objek­ti­ve Wis­sen­schaft ver­mit­telt wird und die­se Objek­ti­vi­tät steht und fällt mit dem Selbst­ver­ständ­nis des als „objek­tiv“ ver­stan­de­nen exis­tie­ren­den nut­zen­ma­xi­mie­ren­den Akteurs. Nicht das Mes­sen also ist das Pro­blem und auch nicht das mehr­di­men­sio­na­le, wie in der Öko­no­mik Amart­ya Sen mit dem UN Human Deve­lop­ment Index bewies, in den neben Brut­to­in­lands­pro­dukt auch ande­re Fak­to­ren wie Lebens­er­war­tung und Alpha­be­ti­sie­rungs­ra­te als Indi­ka­to­ren ein­flos­sen. Son­dern Kern­pro­blem ist die dabei unter­leg­te und angeb­lich nicht anfecht­ba­re, weil „objek­ti­ve“ Aus­rich­tung wirt­schaft­li­chen Han­delns auf Nut­zen­ma­xi­mie­rung. Die­ser Auf­fas­sung steht nicht nur die Argu­men­ta­ti­on ent­ge­gen, dass der durch­schnitt­li­che lohn­ab­hän­gi­ge Akteur eher an Sicher­heit und Lang­fris­t­per­spek­ti­ve sowie Aner­ken­nung und Sinn­haf­tig­keit ori­en­tiert sei, son­dern eben­so greift hier die öko­lo­gi­sche Argu­men­ta­ti­on, dass eine stän­di­ge Nut­zen­ma­xi­mie­rung einer begrenz­ten Welt ent­ge­gen­steht.

 

Gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen wird oft mit dem Tot­schlag­ar­gu­ment begeg­net, dass schon die kleins­te Ver­än­de­rung des Sta­tus quo dazu füh­ren wür­de, dass alles zusam­men­bricht. Mit ande­ren Wor­ten: Wirt­schafts­wachs­tum ist alter­na­tiv­los, denn ohne Wachs­tum zer­bricht schließ­lich auch die Demo­kra­tie. Sind wir wirk­lich so fest­ge­fah­ren?

Wäh­rend der For­de­rung der Öko­no­mik nach stän­di­gem Wachs­tum die öko­lo­gi­sche Argu­men­ta­ti­on einer begrenz­ten Welt ent­ge­gen­steht, wur­de die 1980 pro­pa­gier­te Auf­fas­sung von That­chers TINA (The­re is no Alter­na­ti­ve) 2011 mit Mer­kels MARKO (Markt­kon­for­mi­tät) ver­schwis­tert, womit das Pro­pa­gie­ren von Alter­na­tiv­lo­sig­keit von der Poli­tik­spit­ze in Deutsch­land fort­ge­setzt wur­de. Gibt es zu Wirt­schafts­wachs­tum also wirk­lich kei­ne Alter­na­ti­ve und dies schon allein aus öko­lo­gi­schen Grün­den?

Mit Bezug auf die öko­no­mi­sche Theo­rie begeg­net man auch hier wie­der der Zeit­ver­ges­sen­heit, in der prak­ti­zier­ten Form, dass aus dem vor­han­de­nen Wis­sens­fun­des nur das fort­ge­schrie­ben wird, was dem eige­nen Para­dig­ma kon­form ist. Stell­ver­tre­tend sei hier – zuge­ge­be­ner­ma­ßen absicht­lich – Her­mann Hein­rich Gos­sen genannt, denn aus­ge­rech­net mit Refe­renz auf die­sen wird bis heu­te auf das Grund­prin­zip ver­wie­sen, Wirt­schaf­ten hie­ße, Ent­schei­dun­gen über knap­pe Mit­tel zu tref­fen. Es heißt, Gos­sen hät­te mit sei­nen zwei Geset­zen als ers­ter die dafür kon­for­men Zusam­men­hän­ge mit Fokus auf die indi­vi­du­el­le Nut­zen­ma­xi­mie­rung mathe­ma­tisch gefasst – als Prin­zip des Grenz­nut­zens. Liest man aller­dings Gos­sen im Ori­gi­nal, wer­den von die­sem inter­es­san­ter­wei­se drei Geset­ze pro­pa­giert und nicht zwei. Das drit­te Gesetz besagt, Nut­zen­er­hö­hung erfol­ge neben Opti­mie­rung eben­so durch Ent­de­ckung neu­er Nutzen/Genüsse. Wäh­rend in der mate­ri­al begrenz­ten Welt von Mode­schöp­fern bis Soft­ware­ent­wick­lern schon längst auf imma­te­ri­el­len Nut­zen Bezug genom­men wird, blieb inner­halb der Öko­no­mik unter dem Dik­tum Wirt­schafts­wachs­tum die­se Ent­wick­lung dem gesam­ten und damit auch mate­ri­el­len Pro­zess ein­ver­leibt. Selbst­ver­ständ­lich ist es eine Uto­pie, eine Gesell­schaft zu den­ken, in der die mate­ri­el­le Basis einer öko­no­mi­schen Be- und Ver­wer­tung als Pri­vat­ei­gen­tum ent­zo­gen wird und eben­so selbst­ver­ständ­lich wür­de mit dem Auf­ge­ben des­sen der der­zei­ti­ge Sta­tus Quo infra­ge gestellt. Aber hat eine sozio-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on prin­zi­pi­ell eine ande­re Chan­ce? Und wel­che Grün­de soll­ten eben­so prin­zi­pi­ell dage­gen spre­chen, sich in der Öko­no­mie auf das alte klas­si­sche Smith’sche Prin­zip zu besin­nen, dass es in arbeits­tei­li­gen Gesell­schaf­ten letzt­lich nicht um eine Auf­tei­lung der mate­ria­len Welt, son­dern um Teil­ha­be nach erbrach­ten Leis­tun­gen geht? Und letz­te­re sind schließ­lich unbe­grenzt …

 

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