Nur sehr selten im Leben müssen wir wirklich schnell handeln” – Interview mit Heiko Ernst

Nur sehr selten im Leben müssen wir wirklich schnell handeln”

Inter­view mit Hei­ko Ernst

 

 

Anlässlich der neuen agora42 EINFACH LEBEN haben wir ausgewählten Personen zum Thema ein paar Fragen gestellt. Hier die Antworten des Wissenschaftsjournalisten Heiko Ernst. Er spricht über die Schwierigkeit Dinge einfach zu erklären, die Entrümpelung des Lebens, darüber, sich Zeit zu nehmen und die Wonnen der Gewöhnlichkeit …

 

Herr Ernst, kann man über­haupt ein­fach über Ein­fach­heit spre­chen, oder spricht man da nicht gleich über etwas ziem­lich Kom­pli­zier­tes?

Hei­ko Ernst ist Psy­cho­lo­ge, Wis­sen­schafts­jour­na­list und Sach­buch­au­tor. Er war von 1979 bis 2014 Chef­re­dak­teur der Monats­zeit­schrift Psy­cho­lo­gie Heu­te. Von ihm ist u.a. erschie­nen: Innen­wel­ten. War­um Tag­träu­me uns krea­ti­ver, muti­ger und gelas­se­ner machen (Klett-Cot­ta, 2011).

Kei­ne ein­fa­che Fra­ge! Viel­leicht soll­te man sich an die­se Maxi­me hal­ten: Du sollst immer ver­su­chen zu ver­ein­fa­chen, so weit es mög­lich ist – aber nicht wei­ter! Denn sonst gehörst Du zu den „schreck­li­chen Ver­ein­fa­chern“, den ter­ri­bles sim­pli­fi­ca­teurs, von denen Jacob Burck­hardt sprach.  Unter­kom­ple­xi­tät ist manch­mal schlicht eine Form der Lüge. Als Wis­sen­schafts­jour­na­list hat man mit die­sem Pro­blem stän­dig zu tun – kom­pli­zier­te und kom­ple­xe Din­ge in mög­lichst kla­rer Spra­che zu erklä­ren. Das braucht Zeit und Übung – ist also kei­nes­wegs ein­fach. Sie sehen, man ist schnell in Para­do­xa gefan­gen …

 

Kann man ein­fach leben, ohne dem Leben irgend­ei­ne Struk­tur und Ord­nung zu geben? Kann man ein­fach nur In-Situa­ti­on-Sein, das heißt, in wech­seln­den Situa­tio­nen leben und Sinn fin­den, ohne einen „Gesamt­sinn“ zu unter­stel­len?

Ein­fach leben  h e i ß t  ja gera­de­zu, Struk­tur und Ord­nung zu haben, eben um sich das Leben zu ver­ein­fa­chen. Erst Ord­nung und Klar­heit in man­chen Berei­chen schafft Raum und Zeit, um die neu­en, kom­ple­xen und manch­mal müh­sa­men Din­ge gut zu beden­ken und anzu­ge­hen. Ein­fach­heit ist ein Mit­tel, um sich den Rücken frei­zu­hal­ten. Aber „ein­fach leben“ hat auch wie­der einen Dop­pel­sinn. Es kann im Sin­ne von „sim­pli­fy your life“ gemeint sein, also den All­tag und auch sonst alles „ent­rüm­peln“. Und es kann mei­nen: Lebe ein­fach drauf los, mach Dir nicht so vie­le Sor­gen, im Sin­ne eines ande­ren berühm­ten „Rat­ge­bers“ (Sor­ge Dich nicht, lebe!). Und was die Sinn­su­che betrifft: Die Sinn­fra­ge, so hat der skep­ti­sche Phi­lo­soph Odo Mar­quard befun­den, wer­de am bes­ten „sub­si­di­är“ gelöst. Das heißt, man soll­te sich also nicht stän­dig um einen Gesamt­sinn küm­mern, son­dern Sinn in dem fin­den, was man gera­de als nächs­tes tut und vor­hat. Aus vie­len sol­cher sinn-vol­len Schrit­ten setzt sich dann schon ein „Gesamt­sinn“ zusam­men.

 

Dem mensch­li­chen Stre­ben nach Glück sind nach Sig­mund Freud enge Gren­zen gesetzt: „(…) man möch­te sagen, die Absicht, daß der Mensch »glück­lich« sei, ist im Plan der »Schöp­fung« nicht ent­hal­ten.“ Die Kul­tur ist für Freud eine Quel­le des mensch­li­chen Unbe­ha­gens und zeit­gleich die Not­wen­dig­keit für das (Über-)Leben in der Gemein­schaft. Beschränkt das Aus­maß und die Durch­drin­gung der Kul­tur die Mög­lich­keit des Glücks? Müs­sen wir allein sein, um glück­lich zu sein?

Glück war für den Pes­si­mis­ten Freud vor allem ein Kon­tras­t­er­leb­nis. Oder, um es mit Lau­rel und Har­dy (aka Dick und Doof) zu para­phra­sie­ren: Glück ist, wenn der Schmerz nach­lässt. Kul­tur kann sicher „Unbe­ha­gen“ erzeu­gen, wie Freud mein­te – weil sie uns auch gän­gelt und ein­schränkt und das Aus­le­ben man­cher Impul­se ver­hin­dert. Aber sie kann uns auch Glück ver­schaf­fen – etwa in Form der Sub­li­ma­ti­on, also der Ver­ede­lung von eigent­lich nicht so guten Erfah­run­gen. Aber – um bei Freud zu blei­ben – es gibt auch den Weg in die Ein­fach­heit, den Weg der Regres­si­on, also einen (viel­leicht sogar bewuss­ten) Rück­fall in kind­li­che Mus­ter des Lust­ge­winns, in die „Won­nen der Gewöhn­lich­keit“.

 

Ein­deu­ti­ge Ant­wor­ten sind immer unter­kom­plex, kla­re Hand­lun­gen den­noch not­wen­dig – wie soll man in Zukunft mit die­sem Para­dox umge­hen? Wie kön­nen wir ein­fach Han­deln?

Die Psy­cho­lo­gie kennt das Pro­blem der end­lo­sen Infor­ma­ti­ons­samm­lung – etwa vor wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen. Sie spricht von „boun­ded ratio­na­li­ty”, also von begrenzt mög­li­cher Ratio­na­li­tät – wir kön­nen nie alles erfah­ren oder wis­sen und müs­sen auf einer not­wen­dig begrenz­ten Basis ent­schei­den.  Des­halb hat die Intui­ti­on ja so viel Inter­es­se und Zulauf gefun­den – das Bauch­ge­fühl ver­spricht eine Abkür­zung sol­cher Ent­schei­dungs­pro­zes­se. Das ist manch­mal rich­tig –  und manch­mal schwer dane­ben. Aber auch Intui­ti­on greift auf Unmen­gen an gespei­cher­ter, ver­kör­per­ter Infor­ma­ti­on zurück. Das Bes­te ist, Intui­ti­on  u n d  Ratio zu bemü­hen, und sich in wich­ti­gen, kom­ple­xen Fra­gen viel Zeit zu las­sen. Nur sehr sel­ten im Leben müs­sen wir wirk­lich schnell han­deln – so schnell, dass wir nicht nach­den­ken kön­nen. Aber wenn man – nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen – nach­ge­dacht hat, muss man auch zu Pot­te kom­men kön­nen.
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Der Reiz des einfachen Lebens erschließt sich insbesondere jenen, die keines führen.” – Kai-Uwe Hellmann

Der Reiz des einfachen Lebens erschließt sich insbesondere jenen, die keines führen.”

Inter­view mit Kai-Uwe Hell­mann

 

Anlässlich der neuen agora42 EINFACH LEBEN haben wir ausgewählten Personen zum Thema ein paar Fragen gestellt. Hier die Antworten des Soziologen Kai-Uwe Hellmann. Er spricht über die Illusion der Einfachheit, den Wunsch dem Hamsterrad zu entkommen, die verflixte Komplexität und die unbemerkte Einfachheit…

 

Herr Hell­mann, kann man über­haupt ein­fach über Ein­fach­heit spre­chen, oder spricht man da nicht gleich über etwas ziem­lich Kom­pli­zier­tes?

Prof. Dr. Kai-Uwe Hell­mann ist Sozio­lo­ge und Kon­sum­for­scher. 2006 begrün­de­te er das Insti­tut für Kon­sum- und Mar­ken­for­schung (IKM) in Ber­lin. Von ihm ist u.a. erschie­nen: Der Kon­sum der Gesell­schaft: Stu­di­en zur Sozio­lo­gie des Kon­sums (Sprin­ger VS 2013). Außer­dem ist er Mit­her­aus­ge­ber der Rei­he Kon­sum­so­zio­lo­gie und Mas­sen­kul­tur.

Mein Ein­druck ist auch: Eine Ant­wort auf die durch­aus schwie­ri­ge Fra­ge nach der Ein­fach­heit fällt kei­nes­wegs leicht. Denn das Ein­fa­che erschließt sich ja erst vom Kom­ple­xen her: Nur durch die Unter­schei­dung vom Nicht-Ein­fa­chen erkennt man die Beson­der­heit des Ein­fa­chen, lernt es sogar schät­zen, sehnt es womög­lich her­bei. Fast könn­te man sagen: Das Nicht-Ein­fa­che ist die Vor­aus­set­zung für das Ein­fa­che – was aber nur zum Teil zutrifft, denn viel­mehr ist es die Unter­schei­dung ein­fach/­nicht-ein­fach, die uns das Ein­fa­che erst erken­nen lässt. Vor die­ser Unter­schei­dung gibt es das Ein­fa­che sozu­sa­gen nicht, und mit der Unter­schei­dung nur als Unter­schie­de­nes. Mit ande­ren Wor­ten ist das schlicht Ein­fa­che vor die­ser Unter­schei­dung schlicht inexis­tent. Es bedarf somit einer durch­aus auf­wen­di­gen Unter­neh­mung, damit das Ein­fa­che zu Tage tritt, was ihm im Rück­blick jede Ein­fach­heit nimmt. Der prä­re­fle­xi­ve Ein­druck der Ein­fach­heit des Ein­fa­chen ist somit eine Illu­si­on.

 

Gibt es das ein­fa­che Leben wirk­lich? Oder ver­birgt sich hin­ter dem „Sim­pli­fy-your-life“ nur ein ren­ta­bles Mar­ke­ting­kon­zept?

Der Reiz des ein­fa­chen Lebens erschließt sich ins­be­son­de­re jenen, die kei­nes füh­ren. Sonst wür­den sie es ja leben. Wobei es das ein­fa­che Leben für jene, die kei­nes füh­ren, durch­aus gibt. Nur füh­ren es ande­re, näm­lich sol­che Leu­te, denen es oft gar nicht bewusst ist, dass sie ein ein­fa­ches Leben füh­ren, und genau dar­um wer­den sie ja auch benei­det. Für jene, die sich also wün­schen, ein ein­fa­ches Leben zu füh­ren, ergibt sich dar­aus ein Dilem­ma: Zum einen bemes­sen sie die Ein­fach­heit des Lebens sel­ber nach ihrer eige­nen Ent­frem­det­heit von die­ser Vor­stel­lung von der Ein­fach­heit des Lebens, und stre­ben sie danach, dann bemes­sen sie den Grad der Erfül­lung ihrer Vor­stel­lung danach, um wie viel weni­ger sie sich ent­frem­det füh­len. Frei­lich bewahrt ihre fort­lau­fen­de Refle­xi­on auf eben die­se Rela­tio­na­li­tät ihnen exakt die­se Ent­frem­det­heit, sie dient ja genau dazu, sich selbst von ihrer Ent­frem­dung mög­lichst zu ent­frem­den, um end­lich ein­fa­cher leben zu kön­nen, aber dazu brau­chen sie wie­der­um die Refle­xi­on auf ihre Ent­frem­det­heit, so dass sie in ihrer Ent­frem­det­heit qua­si refle­xiv ver­har­ren, und so ent­kom­men sie ihr schlech­ter­dings nicht, nur um eine wei­te­re Illu­si­on allen­falls. Zum ande­ren wäre die voll­kom­me­ne Erfül­lung ihrer Vor­stel­lung von dem Umstand beglei­tet, dass, wenn sie ein wirk­lich ein­fa­ches Leben füh­ren wür­den, genau dar­um nicht mehr wüss­ten. Damit aber gin­ge ihnen der Trost ver­lo­ren, den sie suchen, weil sie ja gera­de die Ent­frem­dung von der Ent­frem­dung her­bei­seh­nen. Tritt sie aber rea­li­ter ein, mer­ken sie es gar nicht – höchs­tens im Nach­hin­ein, wenn sie kein wah­res ein­fa­ches Leben mehr füh­ren, dann ist es aber eigent­lich schon zu spät. Inso­fern han­delt es sich bei der “Simplify-your-life”-Parole um ein veri­ta­bles, durch und durch ren­ta­bles Mar­ke­ting­kon­zept, das Erwar­tun­gen weckt, die ten­den­zi­ell nur ent­täuscht wer­den kön­nen, damit man im Hams­ter­rad schön wei­ter läuft.

 

Ist unse­re heu­ti­ge Situa­ti­on nicht erschre­ckend ein­fach? Denn auf­grund der dra­ma­ti­schen Fehl­ent­wick­lun­gen des Kapi­ta­lis­mus – man den­ke nur an die gigan­ti­sche Spe­ku­la­ti­ons­bla­se, die in den letz­ten 40 Jah­ren auf­ge­pumpt wor­den ist – haben wir eigent­lich nur die Wahl zwi­schen einer öko­no­mi­schen Kata­stro­phe oder aber, soll­te irgend­wie das nöti­ge Wachs­tum gene­riert wer­den, einer öko­lo­gi­schen Kata­stro­phe.

Ich den­ke inzwi­schen, dass es sich hier­bei nicht (mehr) um eine Fra­ge des Entweder/Oder, son­dern des Sowohl-als-auch han­delt. Wir wer­den die pla­ne­ta­risch exzep­tio­nell-sin­gu­lä­re Erfah­rung machen dür­fen, Mut­ter Erde völ­lig in den Ruin zu wirt­schaf­ten, zumin­dest der­ge­stalt, wie wir die­sen Pla­ne­ten bis­lang wahr­neh­men. Wobei die Ein­fach­heit die­ses Kata­stro­phen­sze­na­ri­os dar­in zu sehen ist, dass der Point of No Return inzwi­schen über­schrit­ten wur­de, wie bei einer Schlamm­la­wi­ne, die sich am Gip­fel­punkt löst und ein­fach den Hang her­un­ter­rutscht und alles unter sich begräbt, was ihren Weg kreuzt. Ein­fa­cher geht es nicht mehr! Ein Natur­schau­spiel son­der­glei­chen, und dies von glo­ba­lem Aus­maß, ähn­lich wie bei der Aus­lö­schung der Dino­sau­ri­er!

 

Was macht das Leben wirk­lich ein­fa­cher?

Nichts, solan­ge man sich die­se Fra­ge stellt. Sie gleicht dem unglück­li­chen Schick­sal Buri­dans Esel: Solan­ge sich die­ses Vieh der Kon­tin­genz die­ser spe­zi­el­len Situa­ti­on aus­setzt, wird es lei­den und schließ­lich ver­hun­gern. Anstel­le des­sen soll­te man sich wün­schen, wie Don Qui­xo­te einer vor­mo­der­nen Zeit anzu­ge­hö­ren, oder wie Oblomow einer unter­ge­hen­den Kas­te. Aber dies bleibt ein from­mer ver­geb­li­cher Wunsch, sowie man die­sen Wunsch drän­gend ver­spürt, weil man dann schon von der Kon­tin­genz die­ser spe­zi­el­len Situa­ti­on gezeich­net ist, die wie ein Sta­chel im Flei­sche, wie der Bal­ken im Auge die Aus­weg­lo­sig­keit der eige­nen Lage vor­weg­nimmt.
 

 

 

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Die aktu­el­le agora42 zum The­ma EINFACH LEBEN ver­schi­cken wir ver­sand­kos­ten­frei. Lesen Sie span­nen­de Bei­trä­ge u.a. von Robert Pfal­ler (“Das nack­te und das gute Leben”), Ulri­ke Gué­rot (“Euro­pa ein­fach machen – ein­fach Euro­pa machen”), Frank Ruda (“Ein­fach nicht ein­fach”) und Mads Pan­kow (“End­lich wei­ter­ma­chen – Wer kei­ne Uto­pi­en hat, dem bleibt nur die Zukunft.”)

 

 

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EINFACH LEBEN – die Sommerausgabe ist da!

 Neue Ausgabe: EINFACH LEBEN

EINFACH LEBEN – die Som­mer­aus­ga­be ist da! Mit fan­tas­ti­schen Auto­rin­nen und Auto­ren, drei (!) aus­führ­li­chen Inter­views und 42 knap­pen Ant­wor­ten auf die Fra­ge “Was macht das Leben ein­fa­cher”?

Ein­fach leben, oder was wollt ihr?” heißt gleich der ers­te Arti­kel von Con­stan­ze Eich. Und in der Tat: Ist heu­te nicht alles zu viel, zu kom­pli­ziert, gar kom­plex? Wäre nicht weni­ger mehr: weni­ger Arbeit, weni­ger Kom­mu­ni­ka­ti­on, weni­ger Kon­sum? Zurück zur Natur – ein­fach, direkt, inten­siv?

Es könn­te aber auch umge­kehrt sein: Vor­wärts in eine Zukunft, in der die sinn­vol­le Nut­zung von Daten das Leben unend­lich ver­ein­facht! So ist Andre­as Wei­gend, ehe­ma­li­ger Chef­ent­wick­ler von Ama­zon, der Ansicht, dass smar­te Algo­rith­men nicht nur den All­tag erleich­tern, son­dern auch dabei hel­fen kön­nen, Freun­de zu fin­den und sich selbst bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Oder ist Ein­fach­heit eine Illu­si­on? Viel­leicht dreht es sich gar nicht um Ein­fach­heit, son­dern um ein Leben, das die­sen Namen auch ver­dient; um ein Leben “gesel­li­gen Glücks”, ein groß­ar­ti­ges, ver­schwen­de­ri­sches Leben, wie es Robert Pfal­ler beschreibt. Ent­spre­chend fragt Frank Ruda im Inter­view, ob wir die Fra­ge nicht mehr stel­len, was das Leben wert­voll macht. Fehlt dem Leben der Sinn?

Eines ist sicher: Es ist nicht so ein­fach mit der Ein­fach­heit. Zum Glück!

 

Ihr

Frank Augus­tin

 

 

 

 

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- Inklu­si­ve der aktu­el­len Aus­ga­be EINFACH LEBEN

- Außer­dem erhal­ten Sie die Aus­ga­be LEITBILDER mit State­ments von Rein­hold Mess­ner, Micha­el Win­ter­hoff (“War­um unse­re Kin­der Tyran­nen wer­den”), Marc Els­berg (“Black­out”), Kat­ja Frit­sche (Lei­te­rin JVA Adels­heim), uvm. gra­tis