Teil II des Interviews mit Sven Zivanovic

Dies ist die Fort­set­zung des Inter­views “Wir sind die 100%”, das Bernd Vill­hau­er mit Sven Ziva­no­vic, Grün­der der „Chan­ge­ma­kers in Finance“-Initiative für die Blog­ko­lum­ne Finanz & Ele­ganz führ­te.

Im ers­ten Teil des Inter­views spra­chen Bernd Vill­hau­er und Sven Ziva­no­vic ins­be­son­de­re über die Erfah­run­gen von Herrn  Ziva­no­vic in der Finanz­bran­che und wie es dazu kam, dass er die “Chan­ge­ma­kers in Finance”-Initiative grün­de­te.

Im zwei­ten Teil des Inter­views geht es dar­um, wie über­haupt unser Finanz­sys­tem geän­dert wer­den kann, wel­che Rol­le Kata­stro­phen spie­len und war­um Herr Ziva­no­vic auf loka­le Gemein­schaf­ten und regio­na­le Netz­wer­ke setzt.

 

Kön­nen wir ein glo­ba­les Sys­tem wie das Finanz­sys­tem denn durch Akti­vi­tä­ten in einem Land beein­flus­sen?

Die Natur macht es uns vor. Nach Alfred Whitehead ist das Grund­mus­ter der Orga­ni­sa­ti­on aller leben­den Sys­te­me das Netz­werk. Wenn wir eine Finanz­wirt­schaft haben wol­len, die dem Leben dient, muss sie als Netz­werk orga­ni­siert sein, das aus loka­len Sub-Netz­wer­ken besteht und in grö­ße­re sozia­le Netz­wer­ke inte­griert ist. Daher soll­ten auch die Her­aus­for­de­run­gen eines glo­ba­len (Finanz-) Sys­tems durch den Auf­bau inte­grier­ter loka­ler und regio­na­ler Netz­wer­ke gelöst wer­den. Durch Dia­log zwi­schen den loka­len Initia­ti­ven ent­ste­hen koope­ra­ti­ve Netz­wer­ke, die für plu­ra­lis­ti­sche Wer­te offen sind und in denen loka­le und natio­na­le Inter­es­sen nicht als ent­zwei­end wahr­ge­nom­men wer­den, sodass ein­zel­ne Bür­ger ihre Indi­vi­dua­li­tät und ihre Wür­de bewah­ren kön­nen. Eine Wirt­schaft, die auf loka­len Netz­wer­ken basiert, die welt­weit mit­ein­an­der ver­bun­den sind, bie­tet somit die bes­te Grund­la­ge für die Ent­wick­lung von ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Men­schen und Viel­falt.

Der glo­ba­le Finanz­markt hin­ge­gen ist ein Para­de­bei­spiel für die Glo­ba­li­sie­rung und Gleich­för­mig­keit. Er steht für eine direk­te Mit­glied­schaft in einer abs­trak­ten glo­ba­len Gemein­schaft, bei der es eben nicht um Dia­log zwi­schen glo­ba­len und loka­len Netz­wer­ken geht, son­dern um die Kon­sti­tu­ti­on einer ein­zi­gen Welt­wirt­schaft. Der extre­me Fokus auf die Effi­zi­enz des glo­ba­len Finanz­sys­tems bringt erst die gerin­ge Wider­stands­fä­hig­keit und hohe Kri­sen­an­fäl­lig­keit her­vor. Viel­falt und Indi­vi­dua­li­tät sind jedoch eine Grund­ei­gen­schaft des Lebens und auch wirt­schaft­li­che Pro­zes­se sind je nach den loka­len und regio­na­len Bedin­gun­gen unter­schied­lich. Des­halb sind loka­le Initia­ti­ven her­vor­ra­gen­de Mög­lich­kei­ten, die Viel­falt und dadurch die Wider­stands­fä­hig­keit unse­res glo­ba­len Finanz­sys­tems wie­der­her­zu­stel­len.

 

Wie inte­grie­ren wir nun aber unse­re koope­ra­ti­ven loka­len Sub-Netz­wer­ke in das grö­ße­re glo­ba­le Netz­werk?

Bernd Vill­hau­er ist Geschäfts­füh­rer des Welt­ethos Insti­tuts und Autor der Kolum­ne “Finanz und Ele­ganz”.

Fran­cis­co Vare­la und Hum­ber­to Matu­rana haben den Begriff der „Auto­po­ie­sis“ geprägt, das den Pro­zess der Selbst­er­schaf­fung und -erhal­tung von leben­den Sys­te­men beschreibt. Ihre ver­blüf­fen­de Schluss­fol­ge­rung dar­aus lau­tet, dass vie­le ein­fa­che Akteu­re, die ein­fa­che Eigen­schaf­ten und Mög­lich­kei­ten haben, selbst wenn sie auf eine zufäl­li­ge Art und Wei­se zusam­men­ge­bracht wer­den, einem Beob­ach­ter den­noch als ein ziel­ge­rich­te­tes und inte­grier­tes Gan­zes erschei­nen ohne der Not­wen­dig­keit einer zen­tra­len Auf­sicht. Obwohl die ein­zel­nen Akteu­re in solch leben­di­gen Sys­te­men Indi­vi­du­en sind, ent­steht aus der Akti­vi­tät ein­fa­cher loka­ler Kom­po­nen­ten, ein kohä­ren­tes glo­ba­les Mus­ter, das zen­tra­li­siert zu sein scheint, aber nir­gends zu fin­den ist, und den­noch essen­zi­ell ist, als ein Inter­ak­ti­ons­ni­veau für das Ver­hal­ten des Gan­zen. Mit der Ent­ste­hung von Eigen­schaf­ten aus den loka­len Basis-Ele­men­ten („bot­tom-up“) und mit den Beschrän­kun­gen durch glo­ba­le Kohä­renz auf loka­le Inter­ak­tio­nen („top-down“) ent­steht ein „vir­tu­el­les oder selbst­lo­ses Selbst“ des Netz­werks, durch das sich das Gan­ze wie eine Ein­heit ver­hält. Die­ses Modell, wie kom­ple­xe Sys­te­me durch die koor­di­nier­te Akti­vi­tät ein­fa­cher Ele­men­te emer­gen­te Eigen­schaf­ten – also die Her­aus­bil­dung von neu­en Eigen­schaf­ten oder Struk­tu­ren eines Sys­tems infol­ge des Zusam­men­spiels sei­ner Ele­men­te – auf­wei­sen, ist für mein Ver­ständ­nis der glo­ba­len Finanz­wirt­schaft ziem­lich essen­zi­ell, denn es erklärt, war­um Netz­wer­ke und Sub-Netz­wer­ke ohne eine ech­te Hier­ar­chie, spon­tan inter­agie­ren.

Ich möch­te das noch­mals unter­strei­chen: Wir sehen hier die natür­li­che Ent­ste­hung von ethi­schem Ver­hal­ten: Gemein­schaf­ten, in denen ein­zel­ne Men­schen zum Woh­le der Gemein­schaft als Gan­zes agie­ren — ohne die hier­ar­chi­sche Auf­er­le­gung von Regeln. Die­se emer­gen­ten Eigen­schaf­ten in ver­teil­ten Netz­werk­pro­zes­sen sind eine Haupt­ei­gen­schaft leben­der Sys­te­me, wie es auch ein leben­di­ges, inte­grier­tes Finanz­sys­tem auf­weist. Doch unse­re Welt­wirt­schaft ist ein „totes“ Sys­tem aus einem sau­be­ren, ein­heit­li­chen, effi­zi­en­ten Design – ein Netz­werk von Finanz­strö­men, das mecha­nisch, ohne ethi­schen Rah­men ent­wor­fen wur­de: Top-down, zen­tra­li­siert, glo­bal len­kend.

 

Wel­che Rol­le spielt eine glo­ba­le Ethik bei der Ver­bin­dung glo­ba­ler Netz­wer­ke mit loka­len Gemein­schaf­ten?

Der Sozio­lo­ge Niklas Luh­mann beob­ach­te­te, dass sozia­le Sys­te­me in einem Netz­werk durch Kom­mu­ni­ka­ti­on struk­tu­rell gekop­pelt sind. Inso­fern spielt bei der Ver­bin­dung der loka­len Netz­wer­ke die Kom­mu­ni­ka­ti­on, bzw. der Dia­log zwi­schen allen Men­schen auf allen Ebe­nen im Finanz­sys­tem, eine ent­schei­den­de Rol­le. Statt also nach ein­heit­li­chen Model­len für jeg­li­che Ver­hal­tens- und Koope­ra­ti­ons­wei­sen in einem glo­ba­len Netz­werk zu suchen, soll­ten koope­ra­ti­ve Netz­wer­ke klei­ner, loka­ler Gemein­schaf­ten auf­ge­baut und dann nach Mög­lich­kei­ten gesucht wer­den, die­se Netz­wer­ke zu ver­bin­den.

Statt also nach ein­heit­li­chen Model­len für jeg­li­che Ver­hal­tens- und Koope­ra­ti­ons­wei­sen in einem glo­ba­len Netz­werk zu suchen, soll­ten koope­ra­ti­ve Netz­wer­ke klei­ner, loka­ler Gemein­schaf­ten auf­ge­baut wer­den.

Hier­für benö­ti­gen wir ein gemein­sa­mes Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl, das sich aus einer glo­ba­len Ethik her­aus ent­wi­ckelt, damit sich alle auf einen guten Weg eini­gen kön­nen. Glo­ba­le Har­mo­nie ist nicht mög­lich, wenn wir kei­ne glo­ba­le Ethik haben. Dies soll­te eine Ethik der Pra­xis sein, in der ethi­sches Han­deln als eine Ver­kör­pe­rung des Seins und nicht als ein Sys­tem des Urteils ver­stan­den wird – also weni­ger eine Fra­ge von Regeln, die uni­ver­sell anwend­bar sind, als viel­mehr ein inne­res Wis­sen was gut ist und wie spon­tan in bestimm­ten Situa­tio­nen zu han­deln ist. Erkennt­nis­se müs­sen, um wirk­sam zu sein, immer mit prak­ti­schen Erfah­run­gen ein­her­ge­hen. Daher ist ethi­sches Ler­nen in der Pra­xis gefragt. Das ist das Haupt­an­lie­gen der „Chan­ge­ma­kers in Finance“-Initiative. Die Stra­ßen­kämp­fer-Men­ta­li­tät des wach­sa­men Eigen­in­ter­es­ses wird so durch Inter­es­se an ande­ren – einem Gefühl der Ver­bun­den­heit und der Ent­wick­lung eines unpar­tei­ischen, ehr­li­chen Mit­ge­fühls — ersetzt.
Wel­che Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen sind für Sie vor­bild­haft?

Es gab vie­le Men­schen, die mich durch ihre her­aus­ra­gen­den Arbei­ten auf ihren Fach­ge­bie­ten in der Ent­wick­lung mei­ner Initia­ti­ve sehr geprägt haben. Im Bereich der Sys­tem­theo­rie und des wis­sen­schaft­li­chen Blicks auf das Leben haben mich die Arbei­ten des Phy­si­kers Frit­jof Capra über­zeugt. Der Öko­nom Micha­el Hud­son hat wun­der­ba­re Arbeit in der Dar­stel­lung unse­rer heu­ti­gen Finan­zo­lig­ar­chie geleis­tet. Der Van­guard-Grün­der John C. Bog­le beschreibt in sei­nen Büchern die Gier der Finanz­wirt­schaft und die extra­hie­ren­de Pra­xis der Finanz­un­ter­neh­men. Ber­nard Lie­ta­er beschreibt sehr aus­führ­lich die Aus­wir­kun­gen von kom­ple­men­tä­ren Wäh­run­gen auf unser Geld­sys­tem und Ross Jack­sons Glo­bal Eco­vil­la­ge Net­work ver­an­schau­licht das Funk­tio­nie­ren von glo­bal ver­netz­ten, nach­hal­ti­gen Gemein­schaf­ten. Aber auch die Arbei­ten von Eve­lin Lind­ner zur Men­schen­wür­de, von Laszlo Zsol­nai im Bereich Wirt­schafts­ethik und Pol­ly Higg­ins, mit ihrer Idee einer ethi­schen Gesetz­ge­bung, haben mich sehr berei­chert.

Ich neh­me mir auch öst­li­che Lebens­auf­fas­sun­gen wie den Bud­dhis­mus und des­sen Kon­zept des Nicht-Dua­lis­mus – gera­de in Ver­bin­dung mit unse­rer Wirt­schaft – zum Vor­bild. In die­sem Bereich hat mich beson­ders Thich Nhat Hanh und sein Ver­ständ­nis des „Inter­being“ – also der wechel­sei­ti­gen Ver­bun­den­heit allen Seins – begeis­tert. Aber auch ande­re Kon­zep­te wie John Elking­tons „Tripp­le Bot­tom Line“ oder Wil­liam Rees öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck sind für mich vor­bild­li­che Bei­trä­ge zu einem sich ver­än­dern­den Bewusst­sein bezüg­lich unse­rer (Finanz-) Wirt­schaft.

Glau­ben Sie, die neue Regie­rung, die „Gro­Ko“ wird etwas in die­ser Hin­sicht bewe­gen?

Grund­sätz­lich glau­be ich, dass wahr­haf­ti­ge Ver­än­de­rung immer „von unten“ (Bot­tom-up) durch per­sön­li­ches Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl ent­steht. Ver­än­de­rung durch Regu­lie­rung und Kon­trol­le von oben, wider­spricht der natür­li­chen Ent­wick­lung von Sys­te­men und führt eher zu Gleich­heit, Wett­be­werb und Effi­zi­enz­stre­ben – Viel­fäl­tig­keit, Koope­ra­ti­on, Indi­vi­dua­li­tät und die Wür­de des Ein­zel­nen blei­ben oft auf der Stre­cke. Gera­de mit Blick auf inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen wie WTO, IWF und Welt­bank sieht man, dass ihre Struk­tu­ren, Man­da­te, Zie­le und Arbeits­pro­zes­se grund­sätz­lich im Wider­spruch zu den Grund­wer­ten der Men­schen­wür­de und öko­lo­gi­schen Nach­hal­tig­keit ste­hen.

Gera­de mit Blick auf inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen wie WTO, IWF und Welt­bank sieht man, dass ihre Struk­tu­ren, Man­da­te, Zie­le und Arbeits­pro­zes­se grund­sätz­lich im Wider­spruch zu den Grund­wer­ten der Men­schen­wür­de und öko­lo­gi­schen Nach­hal­tig­keit ste­hen.

Die „neue“ Regie­rung könn­te etwas bewe­gen, wenn sie sich z. B. dafür ein­set­zen wür­de, die Ent­wick­lung von glo­ba­len demo­kra­ti­schen Insti­tu­tio­nen anzu­sto­ßen, wel­che die Aut­ho­ri­tät haben, die Welt-Wirt­schaft als leben­di­ges Netz­werk von loka­len, nach­hal­ti­gen Gemein­schaf­ten zu regu­lie­ren und von einer glo­ba­len Ethik gelei­tet wer­den. Allein der Glau­be dazu, fehlt mir.

Wie könn­te unser Ver­hält­nis zum Geld bzw. zu den Finan­zen in Zukunft aus­se­hen?

Ich kann mir vor­stel­len, dass wir in Zukunft grund­sätz­lich eine ande­re Wirt­schaft sehen wer­den – eine gemein­wohl­ori­en­tier­te Wirt­schaft, bestehend aus einem glo­ba­len Netz­werk loka­ler, nach­hal­ti­ger Gemein­schaf­ten. Unser Geld­sys­tem wird weni­ger effi­zi­ent, dafür wider­stands­fä­hi­ger, durch eine Viel­falt an kom­ple­men­tä­ren, regio­na­len Wäh­run­gen.

Unser Geld­sys­tem wird weni­ger effi­zi­ent, dafür wider­stands­fä­hi­ger, durch eine Viel­falt an kom­ple­men­tä­ren, regio­na­len Wäh­run­gen.

Wir wer­den uns in Rich­tung einer Kreis­lauf­wirt­schaft ent­wi­ckeln müs­sen und die Unter­neh­mens­pra­xis wird die Pro­fit­ma­xi­mie­rung durch Mis­si­on-gesteu­er­te Unter­neh­men und eines gemein­sa­men Ver­ständ­nis­ses der Koope­ra­ti­on und einer Fokus­sie­rung auf das Gemein­wohl, anstatt gna­den­lo­sen Wett­be­werbs, erset­zen. Lei­der sieht es aber im Moment so aus, dass wir – die Mensch­heit – uns erst ver­än­dern, wenn wir, wie Charles Eisen­stein es befürch­tet „kol­lek­tiv auf dem Boden auf­ge­schla­gen sind“ und wir uns ver­än­dern müs­sen, um als Spe­zi­es zu über­le­ben. Ein Zusam­men­bruch (des Finanz­sys­tems) scheint momen­tan kaum zu ver­hin­dern zu sein und es sieht so aus, dass wir eine Kata­stro­phe brau­chen wer­den, um ein neu­es Bewusst­sein zu ent­wi­ckeln. Aber ich spü­re auch gro­ßen Opti­mis­mus, dass dies nicht das Ende der Mensch­heit ist, son­dern ich habe die Hoff­nung, dass aus der Kata­stro­phe letzt­end­lich der Beginn einer neu­en Finanz­wirt­schaft als inte­grier­ter Teil der Real­wirt­schaft – nicht Herr­scher über das Kapi­tal – gebo­ren wird und das die „Chan­ge­ma­kers in Finance“-Initiative hier­für einer der „Geburts­hel­fer“ sein kann.

Was machen Sie mor­gen?

Neben den Vor­be­rei­tun­gen zur Grün­dung der Chan­ge­ma­kers in Finan­ce gGmbH, arbei­te ich gera­de an einem Buch, indem ich ver­su­che den Kon­text mei­ner Initia­ti­ve zu ver­an­schau­li­chen – die Geschich­te dahin­ter und den Ent­wick­lungs­pro­zess. Ich habe fest­ge­stellt, dass für die meis­ten Men­schen, die sich mit mei­ner Initia­ti­ve befas­sen, das Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­gramm im Vor­der­grund steht. Dabei ist dies nur ein Vehi­kel – es ist ein Mit­tel zur Befä­hi­gung von Men­schen eine enga­gier­te Öko­no­mie nach ihren Wün­schen zu för­dern und eine Ver­än­de­rung unse­rer glo­ba­len Finanz­wirt­schaft ein­zu­lei­ten. Die eigent­lich wich­ti­ge Bot­schaft, dass wir unse­re Welt­an­schau­ung und damit auch unser getrenn­tes Ver­hält­nis zu uns selbst, zu ande­ren Men­schen und zur Natur ändern müs­sen und dadurch auto­ma­tisch eine ande­re Finanz­wirt­schaft erzeu­gen, wird meist nicht erkannt. Die­ses Buch soll mei­ne Initia­ti­ve in den rich­ti­gen Kon­text rücken.

 

Vie­len Dank, lie­ber Herr Ziva­no­vic, für das inter­es­san­te Gespräch.

 

Nie­der­ge­schrie­ben bei einer Tas­se Tee am 11.5.18

 

In der Kolum­ne “Finanz & Ele­ganz” geht Bernd Vill­hau­er den Zusam­men­hän­gen von ele­gan­ten Lösun­gen, Insze­nie­run­gen, Sym­bo­len und Behaup­tun­gen einer­seits sowie dem Finanz­markt ande­rer­seits nach. Grund­sätz­li­che Über­le­gun­gen zu der Kolum­ne fin­den Sie in der Ein­füh­rung.

wbernhardt