Über Uns

Die Redaktion

Frank Augustin

Weil mein Kon­ter­fei eh schon in jeder Aus­ga­be prangt, hier mal die Rücken­an­sicht – beim Boul­dern am Reichs­tag. Ich habe Phi­lo­so­phie und Geschich­te stu­diert und war meh­re­re Jah­re Redak­teur, spä­ter stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur des Phi­lo­so­phie­jour­nals der blaue rei­ter.

Phi­lo­so­phie­ren heißt für mich, ins Offe­ne zu gehen und die Tat­sa­che zu beja­hen, dass nichts bleibt, wie es ist. Die gro­ßen Den­ker wei­sen einen Weg ins Kon­kre­te, weg von den Abs­trak­tio­nen und Vor­ur­tei­len, die das Den­ken ver­ne­beln und damit die Mög­lich­kei­ten zu han­deln ein­schrän­ken.

Und son­st? Der soge­nann­te All­tag ist das größ­te Aben­teu­er, gera­de mit Kin­dern, den Tod muss man nicht fürch­ten und das Leben ist schön.

Wolfram Bernhardt

aber der Weg des Geis­tes ist die Ver­mitt­lung, der Umweg.” So schrieb ein­st G.W.F Hegel – unser Stutt­gar­ter Haus- und Hof­phi­lo­so­ph. Auch wenn ich ursprüng­li­ch nichts mit Phi­lo­so­phie zu tun hat­te, war mein bis­he­ri­ges Leben – dank Hegel – ein sehr geist­rei­ches Leben. Schließ­li­ch war es ein Leben vol­ler Umwe­ge.
Gleich­zei­tig habe ich per Zufall jedoch einen direk­ten Weg gewählt. Wie das? Wäh­rend ande­re erst im hohen Alter die Phi­lo­so­phie ent­de­cken, wid­me ich mich ihr seit Anfang zwan­zig. Als Mit­grün­der der ago­r­a42 tra­ge ich so einen Teil der Schuld dafür, dass Sie sich seit 2009 mit Fra­gen wie die­sen kon­fron­tiert sehen: Wohin schrei­tet der Fort­schritt? Was ist die Kri­se und wer sind wir dana­ch? Alles gleich, nur anders?

Peter Langkau

Durch mein Stu­di­um der Politik/Soziologie bin ich immer wie­der mit der Phi­lo­so­phie in Berüh­rung gekom­men und habe mich dort zuneh­mend auf den Bereich der poli­ti­schen Phi­lo­so­phie kon­zen­triert: Was bedeu­tet Frei­heit? Und wel­che Impli­ka­tio­nen hat das jewei­li­ge Frei­heits­ver­ständ­nis für Wirt­schaft und Gesell­schaft? Ins­be­son­de­re die Fra­gen der Moral­phi­lo­so­phie haben mich immer begeis­tert und sind auch in mei­nem der­zei­ti­gen Stu­di­um ein stän­di­ger Beglei­ter.
Für die ago­r­a42 über­neh­me ich mit­un­ter klei­ne­re Auf­ga­ben – etwa im Rah­men von Kurz­in­ter­views – und blei­be gespannt auf wei­te­re inter­es­san­te Bei­trä­ge und den offe­nen Aus­tau­sch von Ide­en.

Patricia Nitzsche

Der Men­sch ist ein mit­tel­mä­ßi­ger Ego­ist. Selbst der Klügs­te nimmt sei­ne Gewohn­hei­ten wich­ti­ger als sei­nen Vor­teil.“ – Auch wenn ich mit dem hier Zitier­ten nur bei­na­he namens­ver­wandt und auch kein Phi­lo­so­ph gewor­den bin, ist mein Inter­es­se als Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin damit ganz gut umschrie­ben. Ich beschäf­ti­ge mich also mit der Ent­ste­hung und Wir­kungs­wei­se des Gewohn­ten sowie mit den Bedin­gun­gen dafür, dass sei­ne lang­fris­ti­ge Ver­än­de­rung als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Berei­che­rung wahr­ge­nom­men wer­den kann.
Ich habe das Glück, fast von Anfang an Teil der ago­r­a42 zu sein und küm­me­re mich seit­dem dar­um, dass aus Inter­views les­ba­re Tex­te, aus Ide­en neue Tex­te und aus Tex­ten schö­ne­re Tex­te wer­den. Mei­ne The­men­schwer­punk­te sind Abgren­zungs­pro­zes­se und alter­na­ti­ve Wirt­schafts- und Gesell­schafts­ent­wür­fe.

Lia Polotzek

Wel­che mora­li­sche Ver­ant­wor­tung haben eigent­li­ch Unter­neh­men? Und wie kön­nen sie die­se über­haupt wahr­neh­men, in einem Sys­tem, das von ihnen Pro­fi­te for­dert? Ist immer das Sys­tem schuld? Das sind die Fra­gen, die mich seit mei­nem Phi­lo­so­phie-, Poli­tik- und Wirt­schafts­stu­di­um nicht mehr los­las­sen. Bis jetzt habe ich mich dem The­men­feld Unter­neh­mens­ver­ant­wor­tung von der NGO-Per­spek­ti­ve aus genä­hert. Das hat mir gehol­fen, eini­ge Ant­wort­mög­lich­kei­ten zu fin­den.
Bei der ago­r­a42 bin ich ganz neu und viel­leicht begeg­nen mir ja hier auf dem Weg ein paar neue Anre­gun­gen zu mei­nen alten Fra­gen…

Tanja Will

Die Zukunft stel­le ich mir wenig rosig vor: aus­ein­an­der klaf­fen­de Wohl­stands­sche­re, Auf­lö­sung zwi­schen­mensch­li­cher Bin­dun­gen, dro­hen­de Kli­ma­ver­än­de­run­gen, wach­sen­de Mensch­heit, welt­wei­te Ver­tei­lungs­krie­ge oder all­ge­mei­ne Per­spek­tiv­lo­sig­keit. Kann ich dar­an etwas ändern? Vie­len mei­nen nein.

Statt ent­mu­tigt den Kopf hän­gen zu las­sen, dre­he ich lie­ber das alte Her­mann-Hes­se-Zitat um: “Lass dich vom Leid der Welt nicht ent­waff­nen, son­dern rich­te dei­ne Kräf­te gen­au dort­hin, wo du macht­los bist und nicht nur zum Nächs­ten dem du hel­fen, den du lie­ben und erfreu­en will­st.” Sich dem Über­mäch­ti­gen zu stel­len ist für mich die wich­tigs­te Auf­ga­be unse­res Maga­zins.

Fotografen

Janusch Tschech

Ich habe das Ver­gnü­gen die ago­r­a42 seit der Aus­ga­be Janu­ar 2011 zu beglei­ten und die Inter­views und Ver­an­stal­tun­gen foto­gra­fi­sch zu doku­men­tie­ren. Die­se Tätig­keit beglei­te­te mich wäh­rend mei­nes Kunst­stu­di­ums in Karls­ru­he und Wien und war auch eine star­ke per­sön­li­che Berei­che­rung. Der per­sön­li­che Ein­satz der Macher ist enorm, die Gesprä­che sind kon­tro­vers und unver­meid­bar. In einer Gesell­schaft, die sich den neu­en Lebens­for­men und Anfor­de­run­gen ein­fach nicht stel­len will, ist ago­r­a42 ein Muss. Son­st ereilt uns, was Geor­ge Orwell in 1984 schrieb:
“Und wenn alle ande­ren die von der Par­tei ver­brei­te­te Lüge glaub­ten — wenn alle Auf­zeich­nun­gen gleich lau­te­ten -, dann ging die Lüge in die Geschich­te ein und wur­de Wahr­heit.“
janusch-tschech.com

Grafik, Layout und Design

Isabelle Possehl

Seit 2010 beglei­te ich das Maga­zin gestal­te­ri­sch und beob­ach­te fas­zi­niert des­sen Ent­wick­lung – wie bei einem Kind, das man auf­wach­sen sieht. Gleich­zei­tig durch­lief ich mit Jani­na Schnei­der den Weg der Exis­tenz­grün­dung, der von der ago­r­a42 maß­geb­li­ch mit geprägt wur­de. Ger­ne erin­ne­re ich mich an die Zei­ten, als wir uns die Näch­te um die Ohren schlu­gen, indem wir ver­such­ten alle Tex­te zu ver­ste­hen um Ihnen visu­ell gerecht zu wer­den – ich bezeich­ne die­se Zeit heu­te noch als mein “Philosophie”-Studium. Lei­der gab es weder Prü­fung noch Diplom, wes­halb ich mich – wenn über­haupt – nur zu den Hob­by-Phi­lo­so­phen zäh­len darf. Ansons­ten bin ich als selb­stän­di­ge Diplom-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gne­rin eine der Köp­fe von D M B O.

Janina Schneider

Mein Ein­stieg in das ago­r­a42 Team erfolg­te zur „Zeit“-Ausgabe im Jahr 2010. Das Titel­the­ma war und ist heu­te noch Pro­gramm. Viel Zeit zur Gestal­tung der Aus­ga­ben blei­ben uns nicht, doch gera­de dies ist eine gestal­te­ri­sche Her­aus­for­de­rung, die ich ger­ne anneh­me. Seit­dem betreue ich gemein­sam mit Isa­bel­le Pos­sehl das Maga­zin mit viel Herz­blut und Idea­lis­mus. Mein wich­tigs­ter Mei­len­stein in der Geschich­te der ago­r­a42 war der Relaun­ch des Designs Ende 2012. Mit die­sem Face­lift hoben wir die ago­r­a42 sowohl gestal­te­ri­sch als auch inhalt­li­ch ein Level nach oben. Ein Erfolg der nicht nicht zuletzt der inten­si­ven Zusam­men­ar­beit und dem gro­ßen Ver­trau­en der Redak­ti­on in unse­re Arbeit geschul­det ist. Somit wuchs über die Jah­re die ago­r­a42 nicht nur mir sehr ans Herz, son­dern ent­wi­ckel­te sich auch zum „Herz­stück“ von D M B O.

Korrektorat

Ana Kugli

Ana Kug­li stu­dier­te Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Geschich­te und Sozio­lo­gie. Sie pro­mo­vier­te 2004 an der Uni­ver­si­tät Karls­ru­he mit einer Arbeit zu Ber­tolt Brecht, zu dem sie ein Lexi­kon sowie zahl­rei­che Arti­kel und Auf­sät­ze ver­öf­fent­lich­te. Ein Zitat von Brecht ver­steht sie auch als per­sön­li­che Leit­li­nie: „Kei­nen ver­der­ben zu las­sen, auch nicht sich sel­ber / Jeden mit Glück zu erfül­len, auch sich, das / Ist gut.“
Unter dem Label Wort­kul­tur ist sie seit 2004 als Tex­te­rin und Lek­to­rin für Unter­neh­men und PR-Agen­tu­ren tätig. Für die ago­r­a42 schwingt Ana den Rot­stift: Sie ist die Schluss­kor­rek­to­rin des Maga­zins.

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Bechtle Druck

Die Geschich­te von Becht­le beginnt im Jah­re 1868 mit der Grün­dung der Eßlin­ger Zei­tung. Heu­te beschäf­tigt das Medi­en­un­ter­neh­men 380 Men­schen in den Berei­chen Zei­tungs­ver­lag, Zei­tungs­druck und Akzi­denz­druck.

Bei Becht­le Druck&Service arbei­ten ca. 90 Mit­ar­bei­ter. Spe­zia­li­siert auf den hoch­qua­li­ta­ti­ven Rol­len­druck in nied­ri­gen und mitt­le­ren Auf­la­gen pro­du­ziert Becht­le auf zwei 16-Sei­ten-Rota­ti­ons­druck­ma­schi­nen und einer Bogen­ma­schine Maga­zi­ne, Zeit­schrif­ten, Kata­lo­ge und Bei­la­gen. Als Full-Ser­vice-Dienst­leis­ter ist das Unter­neh­men auf die Gesamt­her­stel­lung von Print­pro­duk­ten spe­zia­li­siert.