Cover der Ausgabe 4/2022 – ZEIT

Die aktuelle Ausgabe:

ZEIT

Zeit ist Geld, sowieso knapp und nun auch noch voller Krisen – woher sollen wir da die Zeit nehmen, uns und unsere Art zu wirtschaften grundlegend zu verändern? In der neuen Ausgabe von agora42 geht es um die Zeichen der Zeit, den Wert der Zeit, um Zeitwohlstand, um die Umverteilung der Lebenszeit, um Arbeitszeit sowie um die Kämpfe um selbstständig gestaltbare Zeit.

Die neue Ausgabe ist hier versandkostenfrei erhältlich.

Aus der aktuellen Ausgabe:

Cover-Illustration der Ausgabe 4/2022 – ZEIT

Editorial zur Ausgabe 4/2022

ZEIT

Von Frank Augustin

Sie ist vorbei, die eine, die allgemeine Zeit; die Zeit, die nur eine Richtung kannte und an der alles ausgerichtet wurde; die unter der Last des Versprechens, es würde künftig besser werden, zusammengebrochen ist. Nun stehen wir vor ihren Trümmern. Zukunft ist von der Verheißung für einige zur Bedrohung für alle geworden. weiterlesen
Schließfächer

STOPP Reichtumsstreben

Von Christian Neuhäuser

„Eine freie Marktwirtschaft ist nicht bereits dann frei, wenn es keine willkürlichen staatlichen Eingriffe gibt. Sie muss auch frei sein von mächtigen und ultrareichen Wirtschaftsakteuren, die alle anderen dominieren können. Deren Marktmacht führt zu massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten und zum Innovationsstau in anderen Bereichen, weil Marktzugänge systematisch versperrt werden. Es ist pure Ideologie, dies zu leugnen.“ weiterlesen
Wandschriftzug: "Die Mieten sind zu hoch"

Menschenwürdiger Wohnraum – Das Mietshäuser Syndikat

Nachgefragt bei York Runte, Günter Bergmann & Jan Bleckert | Mietshäuser Syndikat

„Es ist durch den Wegfall der Wohngemeinnützigkeit, den Verkauf von kommunalen Wohnungsbeständen, den Wegfall der Sozialbindung ohne entsprechenden Nachbau und die Finanzialisierung des Wohnungsmarktes zu einem starken Mangel an bezahlbarem Wohnraum gekommen. Das Bauen ist an der effektivsten Renditemöglichkeit ausgerichtet. Dadurch ist das Gebaute oft teuer, hochpreisig und losgelöst von konkreten Wohnbedürfnissen und Notlagen der Mehrheit der Wohnungssuchenden.“ weiterlesen
Baustelle

Grundeigentum überwinden

Von Timo Rieg

„Wie wäre es, wenn Grund und Boden allen gemeinsam gehören würde? Wenn Wohnblocks von Genossenschaften der Mieter gemanagt würden? Wenn Land nur genutzt, aber nicht gekauft, verkauft und vererbt werden könnte? Wenn Stadt- und Landschaftsplanung von Gemeinwohl statt Renditeerwartung getrieben würden? Wenn Altenpflege eine Sozialleistung wäre und kein Immobiliengeschäft?“ weiterlesen
Bohrung

Imperial Way of Life

Von Lia Polotzek

„Es liegt ein Schleier über den Dingen, die uns täglich umgeben. Über den Autos, dem Kopfsteinpflaster, den Handys, der eigenen Kleidung. Im Alltag wird dieser Schleier nur selten gelüftet. Und doch kennen wir alle das vage Unbehagen darüber, was sich darunter verbirgt und welche Auswirkungen die Dinge in unserem alltäglichen Leben tatsächlich haben. Wir kennen die Bilder von einstürzenden Textilfabriken in Bangladesch und den Minen im Kongo. Wir kennen die Geräusche von Kettensägen im Amazonas. Und wir wissen, dass das etwas mit uns zu tun hat.“ weiterlesen
Ein schlafender Waschbär

Freiheit für Fortgeschrittene: Schlafen und Warten

Von Friederike Gräff

„Schlaf bedeutet einen Kontrollverlust, für den man keine Zeugen haben möchte. Wer schläft, bestimmt nicht mehr darüber, was um ihn herum passiert, er oder sie bestimmt nicht einmal mehr über sich selbst. In unseren Träumen sind wir wehrlos Stücken ausgesetzt, in denen wir nicht die Regie führen, und wer weiß, vielleicht erleben wir dabei eine Verletzlichkeit, auf die wir gar keinen Wert legen.“ weiterlesen

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