Cover der Ausgabe 2/2021

Die aktuelle Ausgabe: STOPP! NEUSTART

Warum ändert sich nichts? Wie bekommen wir den Wandel hin? Wohin soll es gehen? In Ausgabe 2/2021 der agora42 geht es darum, dass – in der Wirtschaft, in der Politik und in der Bildung – bestimmte Praktiken schleunigst unterlassen bzw. ganz anders ausgeübt werden müssen, um eine sozial und ökologisch lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Die neue Ausgabe ist hier versandkostenfrei erhältlich.

Coverausschnitt der Ausgabe 2/2021

Editorial zur Ausgabe 2/2021

STOPP! NEUSTART

Von Frank Augustin

Jeder Niedergang kommt an ein Ende. Dann steht die Revolution unserer Lebensverhältnisse an. Wir werden unsere Gesellschaft und Wirtschaft grundsätzlich neu aufstellen müssen, kein Bereich ist davon ausgenommen. Sind wir bereit dafür? Keineswegs – niemand ist das. Dennoch werden wir Schritt für Schritt ins Neue gehen, stärker, als wir zu sein glaubten, und uns Meter für Meter des neu zu vermessenden Landes erschließen. Und unser Leben wird weitaus sinnvoller sein als zuvor. weiterlesen
Shopping Mall

Objektfixierung – Wie die VWL ihre Dynamik verlor

Von Frank Fehlberg | Netzwerk Plurale Ökonomik

Die Volkswirtschaftslehre begnügt sich damit, eine Lehre der Mechanik des aktuellen Wirtschaftssystems zu sein, eine Art Kapitalistik. Es war fahrlässig, bei dieser geschichts- und zukunftslosen Wirtschaftswissenschaft stehenzubleiben. Eine Reise in die Vergangenheit der Disziplin zeigt, dass eine bessere Ökonomik denkbar ist. weiterlesen
Umweltverschmutzung

Ökonomie der Biodiversität

Warum der Erhalt der biologischen Vielfalt die Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften ist

Gastbeitrag von Reinhard Loske

Wer die Mopsfledermaus wieder regelmäßig in der Abenddämmerung herumflattern sieht, erkennt vielleicht mehr Zukunftsfähigkeit als der, dessen Blick sich ängstlich und ausschließlich auf die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts richtet. weiterlesen
Farbroller im Einsatz

Was nutzt Corporate Social Responsibility?

Von Lia Polotzek

Glaubt man den CSR-Berichten vieler Unternehmen, scheinen sie ihre moralische Verantwortung der Gesellschaft gegenüber vorbildlich wahrzunehmen: Sie messen den CO2-Ausstoß, überprüfen die Arbeitsbedingungen in ihren weit entfernten Produktionsstätten und schütten Spenden an lokale Vereine aus. Und das alles über gesetzliche Vorgaben hinaus. Nutzen CSR-Aktivitäten also letztlich allen? Oder trifft die Kritik zu, sie würden dazu dienen, unverantwortliches unternehmerisches Handeln geschickt zu verschleiern? weiterlesen
Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir

Von Julia Korbik

Der wohl meistzitierte Satz aus Das andere Geschlecht lautet: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ Biologie, stellt Beauvoir damit fest, ist kein Schicksal. Es gibt keine durch die Anatomie bestimmte „weibliche Essenz“, die Frauen bestimmte Verhaltensweisen, ein bestimmtes Leben, eine bestimmte Situation auferlegt. Entschieden trennt Beauvoir das biologische Geschlecht (sex) von der sozialen Rolle (gender); Geschlechtskategorien sind für sie nicht mehr als gesellschaftliche Konstrukte. weiterlesen
Reduce, Reduce, Reduce

Was Klimaneutralität wirklich bedeutet

Von Ulrike Herrmann

Heute herrscht zum Glück Frieden, aber die gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist beim Klimawandel ähnlich groß. Wieder geht es ums Überleben der Menschheit. Aus der Corona-Krise lässt sich zwar nicht viel für die Zukunft lernen, aber eine Lektion hält sie doch parat: Der Staat hat erneut gezeigt, dass er schnell und wirkmächtig handeln kann. Diese Kompetenz muss er als nächstes nutzen, um geordnet aus dem Wachstum auszusteigen. weiterlesen

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