Die aktuelle Ausgabe

Hat die moderne Ökonomie die Natur vergessen? Was kann der Mensch aus der Natur lernen? Ist die maßlose Haltung des „anything goes“ angesichts begrenzter Ressourcen noch haltbar? Welche zukunftsorientierten Ideen, die das Verhältnis von Natur und Wirtschaft neu bestimmen, gibt es bereits? Und was geschieht mit der Natur im Zeitalter der Virtualität? Auf zu einem neuen Naturverständnis!

Die neue Ausgabe der agora42 ist hier versandkostenfrei erhältlich.

„We are nature defending itself“

von Christoph Sanders und Martin Krobath

„Unsere These ist, dass dies die enorme Anziehungskraft der Bewegung um den Hambacher Wald ausmacht: Hier fühlen sich Menschen selbstwirksam in ihrer Tätigkeit für eine enkeltaugliche Zukunft. Sie fühlen sich mit anderen, der Natur und damit auch mit sich selbst verbunden. Der erste Anreiz, sich im Hambacher Wald zu engagieren, beruht zwar häufig auf Frustration und Wut. Die Motivation zu bleiben beruht aber auf dem, was diese Menschen dort finden: Eine Alternative zu den Unterdrückungsmechanismen dieser Gesellschaft …“  weiterlesen

Man muss Arbeit und Muße wieder zusammen denken

aus der Blogserie zum Thema Langsamkeit

„Es gibt heute tatsächlich einen großen Druck, aktiv zu sein und dabei etwas zu produzieren – eben auch ein optimiertes Selbst. Wir fragen daher immer häufiger: Was bringt mir das? Ohne Muße hetzen wir von einem Ziel zum anderen, immer atemloser und schließlich immer verzweifelter. Vielleicht sind Zeiten, die als wertvoll wahrgenommen werden, das beste Mittel gegen das Ausbrennen: gegen die Erfahrung jener Sinnlosigkeit, die einen treffen kann, wenn alle Ziele, um die man sich bemüht, sich als fragwürdig oder leer erweisen.“ Andrea S. Klahre spricht mit Holger Zaborowski über die Zeit für Besinnung. weiterlesen

Natur, Kapitalismus und das Neue

Interview mit Reinhard Loske

In der Ideengeschichte der Ökonomie gibt es ganz verschiedene Naturvorstellungen. Im Marxismus wie auch im Kapitalismus ist die Natur auf die Funktion der Quelle und der Senke reduziert, wird also bloß als Ressource oder als Aufnahmemedium für Abwässer, Abgase und Abfälle begriffen. Der Marxismus und der Kapitalismus neigen systematisch dazu, die Rolle der Natur bei der Wertschöpfung zu reduzieren oder gar auszublenden. Man kann also von einer Naturvergessenheit der ökonomischen Theorie der Moderne sprechen.“ weiterlesen

GOLD!

aus der Kolumne Finanz & Eleganz

Gold verkörpert seit Jahrtausenden ein Wertversprechen. Es spielt in fast jeder Religion eine Rolle und war immer wichtig als Material der sakralen wie profanen Kunst; es ist ein letzter Wert-Anker in den Tresoren der Zentralbanken und gilt als der klassische Schutz vor Inflation. Ein Laib Brot kostet in Gold ungefähr das Gleiche wie vor 3000 Jahren. Welcher monetäre Wert könnte da mithalten? Bernd Villhauer über Glanz und Gehalt des beliebten Edelmetalls. weiterlesen

Europa … verzweifelt gesucht

Interview mit Richard David Precht

„Menschen, denen es recht gut geht, befürchten immer, dass Veränderungen die Dinge schlechter machen. Sie suchen deshalb keine Ziele, sondern Gründe gegen Veränderungen. Darin sind wir Weltmeister. Am Ende gibt es dann doch große Veränderungen, die aber nicht wir beschlossen haben, sondern die vor allem der technische Fortschritt schafft. Und dann stehen wir hilflos davor: entfesselte Geheimdienste, unkontrollierter Hochfrequenzhandel an den Börsen, digitale Supermächte ohne Kontrolle. Und wir fragen uns: Warum hat das keiner kommen sehen? Wir müssen das „Unmögliche“ wieder in die Politik holen!“ weiterlesen

Der Berg ruft nicht

von Philippe Merz (Thales-Akademie)

Mit welchen Haltungen und Gewohnheiten nähern wir uns heute den Bergen? Indem wir die Berge durch technisch aufwändige und kostspielige Eingriffe wie Zugtrassen, Straßen, Wanderwege, Radwege, Skipisten, Lifte, Gondeln, Materialbahnen, Hängebrücken, Klettersteige, Fixseile, Bohrhaken, Berghotels oder Heli-Flüge zugänglich machen, transformieren wir sie Schritt für Schritt in Konsumobjekte und rauben ihnen (und uns selbst) dabei gerade das, was sie so außergewöhnlich macht: ihre Größe, ihre Widerständigkeit, ihre Unverfügbarkeit. weiterlesen

Der agora42-Newsletter: Bleiben wir in Kontakt.

Newsletter-Anmeldung

agora42 – Newsletter

* Angabe notwendig



Bisherige Newsletter ansehen.

Der Newsletter wird 4x jährlich am Erscheinungstag der jeweils neuen Ausgabe der agora42 versandt. Bitte setzen Sie ein Häkchen bei „Email“, wenn wir Sie über das Erscheinen der neuen Ausgaben per E-Mail informieren dürfen.

In jedem Newsletter ist ein Hinweis enthalten, wie Sie Ihre E-Mail-Adresse löschen lassen können.

Für den Versand unseres Newsletter nutzen wir MailChimp. Wenn Sie Daten zum Zwecke des Newsletterbezugs eingeben (z.B. E-Mail-Adresse), werden diese auf den Servern von MailChimp gespeichert. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von MailChimp.