EINFACH LEBEN – die Sommerausgabe ist da!

 Neue Ausgabe: EINFACH LEBEN

EINFACH LEBEN – die Som­mer­aus­ga­be ist da! Mit fan­tas­ti­schen Auto­rin­nen und Auto­ren, drei (!) aus­führ­li­chen Inter­views und 42 knap­pen Ant­wor­ten auf die Fra­ge “Was macht das Leben ein­fa­cher”?

Ein­fach leben, oder was wollt ihr?” heißt gleich der ers­te Arti­kel von Con­stan­ze Eich. Und in der Tat: Ist heu­te nicht alles zu viel, zu kom­pli­ziert, gar kom­plex? Wäre nicht weni­ger mehr: weni­ger Arbeit, weni­ger Kom­mu­ni­ka­ti­on, weni­ger Kon­sum? Zurück zur Natur – ein­fach, direkt, inten­siv?

Es könn­te aber auch umge­kehrt sein: Vor­wärts in eine Zukunft, in der die sinn­vol­le Nut­zung von Daten das Leben unend­lich ver­ein­facht! So ist Andre­as Wei­gend, ehe­ma­li­ger Chef­ent­wick­ler von Ama­zon, der Ansicht, dass smar­te Algo­rith­men nicht nur den All­tag erleich­tern, son­dern auch dabei hel­fen kön­nen, Freun­de zu fin­den und sich selbst bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Oder ist Ein­fach­heit eine Illu­si­on? Viel­leicht dreht es sich gar nicht um Ein­fach­heit, son­dern um ein Leben, das die­sen Namen auch ver­dient; um ein Leben “gesel­li­gen Glücks”, ein groß­ar­ti­ges, ver­schwen­de­ri­sches Leben, wie es Robert Pfal­ler beschreibt. Ent­spre­chend fragt Frank Ruda im Inter­view, ob wir die Fra­ge nicht mehr stel­len, was das Leben wert­voll macht. Fehlt dem Leben der Sinn?

Eines ist sicher: Es ist nicht so ein­fach mit der Ein­fach­heit. Zum Glück!

 

Ihr

Frank Augus­tin

 

 

 

 

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- Inklu­si­ve der aktu­el­len Aus­ga­be EINFACH LEBEN

- Außer­dem erhal­ten Sie die Aus­ga­be LEITBILDER mit State­ments von Rein­hold Mess­ner, Micha­el Win­ter­hoff (“War­um unse­re Kin­der Tyran­nen wer­den”), Marc Els­berg (“Black­out”), Kat­ja Frit­sche (Lei­te­rin JVA Adels­heim), uvm. gra­tis

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Fleisch: der Stoff, aus dem das Leben gemacht ist!

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Wir kön­nen die Her­kunft des Flei­sches, wie unse­re leben­di­ge Exis­tenz über­haupt, letzt­lich nicht erklä­ren. Fleisch­li­che Sub­stanz in ihren unter­schied­lichs­ten kör­per­li­chen Aus­prä­gun­gen besitzt eine unglaub­li­che Farb- und For­men­viel­falt.”

Für die Aus­ga­be SEIN UND FLEISCH sprach agora42 mit Ste­fa­nie Dathe und Mar­cel Hess vom Muse­um Vil­la Rot in Burgrie­den. Im Früh­jahr 2016 war dort die Aus­stel­lung Flei­sches­lust zu sehen, die sich mit den vie­len Facet­ten des Flei­sches aus­gie­big beschäf­tig­te – Ekel­ge­füh­le inklu­si­ve: Beson­ders umstrit­ten war der aus­ge­stell­te Fleisch­ses­sel von Jana Ster­bak. Er wur­de vor der Ver­nis­sa­ge mit fri­schen Fleisch bezo­gen, gepö­kelt und getrock­net. “Vie­le Aus­stel­lungs­be­su­cher konn­ten die Vor­stel­lung nicht ertra­gen, dass ein Ses­sel nicht mit Leder, son­dern mit rohem Fleisch über­zo­gen wur­de”, sag­te Dathe im Inter­view.

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Auch für die Gene­ra­ti­on “Sel­fie” und sons­ti­ge Kör­per­be­wuss­te gab es viel zu sehen: “Die Opti­mie­rung des Kör­pers, die Selbst­dar­stel­lung – das sind Phä­no­me­ne unse­rer Zeit. Attrak­ti­vi­tät spielt eine gro­ße Rol­le; man möch­te einen jun­gen, vita­len, leben­di­gen Kör­per. Und der besteht natür­lich aus Fleisch”, so Mar­cel Hess.

Fleisch steht seit jeher als Vani­tas-Motiv für die Ver­gäng­lich­keit allen Irdi­schen. Und mit Tod und Zer­fall beschäf­tigt man sich eben nicht gern, das weiß auch die erfolg­rei­che Muse­ums­lei­te­rin Ste­fa­nie Dathe. Trotz­dem schaff­te sie es mit span­nen­den und hin­ter­grün­di­gen Expo­na­ten zahl­rei­che Besu­cher in die Aus­stel­lung zu locken.

Flei­sches­lust öff­ne­te am 21.02.2016 zum letz­ten Mal sei­ne Pfor­ten. Die fas­zi­nie­ren­den Kunst­wer­ke sind aber wei­ter­hin im 144 Sei­ten star­ken Aus­stel­lungs­ka­ta­log zu bestau­nen. Die­ser hoch­wer­ti­ge Kata­log mit zahl­rei­chen Detail­auf­nah­men und Kom­men­ta­ren lässt jeden, der die Aus­stel­lung ver­passt hat, die Lust am Fleisch lesend erfah­ren. Ein beson­de­res High­light ist das außer­ge­wöhn­lich sinn­li­che Cover: Sam­tig und schmie­rig zugleich fühlt es sich an – wie Fleisch eben ist.

Wer die­sen Kata­log im Wert von 20 Euro selbst in den Hän­den hal­ten will: Die agora42-Kun­den, die ein Abon­ne­ment (Pro­be­abo, Jah­res­abo, Geschenk­abo oder Stu­den­ten­abo) abschlie­ßen und als Anmer­kung im Bestell­for­mu­lar “Flei­sches­lust” ein­tra­gen, erhal­ten GRATIS den Flei­sches­lust-Aus­stel­lungs­ka­ta­log dazu! Nur solan­ge der Vor­rat reicht.

Eure agora42-Redak­ti­on