3/2018 BEFREIUNG

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Befreiung – ein schönes Wort. Doch seien wir realistisch: Zunächst bedeutet es den Entzug von der Normalität. Niemandem dürfte entgangen sein, dass diese Normalität verrückt geworden ist. Doch warum fällt das Loslassen so schwer? Bringt uns das Scheitern der Befreiung näher? Und was passiert, wenn wir einfach mal liegen bleiben?

Aufatmen – locker bleiben – Neues wagen: Die Sommerausgabe ist jetzt erhältlich!

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Beschreibung

„Liebreizend ist die Freiheit, solange sie einem vorenthalten wird.“ schreibt Robert Misik in dem Artikel „Das Pathos der Freiheit“ und spürt der Frage nach, was Freiheit – die pathetische – in einer Zeit bedeutet, in der wir so viele Freiheiten genießen.

Denn zu glauben, es gäbe nichts mehr wovon man sich befreien müsste, ist ein Irrglaube. So erstellen die Autoren eine beeindruckende Liste, die von der Befreiung vom freien Markt (Silja Graupe), über die Befreiung vom Arbeitsfetisch (Christoph Fleischmann) bis hin zur Befreiung vom Nationalstaat (Arthur Molt) reicht.

Und weil für den französischen Philosophen Jean-Paul Sarte gilt „Freiheit heißt zum Freisein verurteilt sein“ widmen wir ihm das Porträt dieser Ausgabe, geschrieben von Katalin Bolyhos.

Über das Scheitern als Befreiung sprechen wir mit dem ehemaligen Clown, Autor, Theatermacher und Kommunikationstrainer Johannes Galli, der bekennt: „Der Clown ist für mich der Priester im Moment des Scheiterns.“