Wir leben in einer Umbruchszeit – Interview mit Walter Otto Ötsch

Es wächst das Bewusstsein einer multiplen Krise

Anläss­lich der neu­en agora42 WIRTSCHAFT IM WIDERSPRUCH haben wir Wal­ter Otto Ötsch, Pro­fes­sur für Öko­no­mie und Kul­tur­ge­schich­te am Insti­tut für Öko­no­mie an der Cusa­nus Hoch­schu­le, zum The­ma eini­ge Fra­gen gestellt. Er spricht über die „Gro­ßen Kri­se“, die Gestal­tungs­fä­hig­keit der Poli­tik, die Ver­göt­te­rung des Mark­tes und die Rück­kehr des Popu­lis­mus …

 

Illus­tra­ti­on: Car­los Gar­cía-San­cho, dedesign.tumblr.com

 

Mit der aktu­el­len Aus­ga­be der agora42 wagen wir die The­se, dass der Wider­spruch ein Zei­chen der Zeit ist, dass schein­bar Selbst­ver­ständ­li­ches zuneh­mend zur Dis­kus­si­on steht, gleich ob in Wirt­schaft, Poli­tik oder im pri­va­ten Bereich. Wie erle­ben Sie die Zeit? Gibt es noch kla­re Ori­en­tie­rung?

 

Walter Otto Ötsch

Wal­ter Otto Ötsch ist Öko­nom und Kul­tur­his­to­ri­ker und seit Okto­ber 2015 Pro­fes­sor für Öko­no­mie und Kul­tur­ge­schich­te am Insti­tut für Öko­no­mie an der neu gegrün­de­ten Cusa­nus Hoch­schu­le in Bern­kas­tel-Kues (an der Mosel). Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zu sei­ner Per­son und sei­nen Arbei­ten unter: walteroetsch.at

Vie­les, was frü­her als selbst­ver­ständ­lich gegol­ten hat, steht heu­te zur Dis­po­si­ti­on. Wir leben in einer Umbruchs­zeit, lang­sam wächst das Bewusst­sein einer mul­ti­plen Kri­se. Alle gro­ßen Sys­te­me wei­sen struk­tu­rel­le Bruch­stel­len auf und wer­den zuneh­mend kri­tisch betrach­tet oder gar in Fra­ge gestellt: das Wirt­schafts­sys­tem spä­tes­tens seit der „Gro­ßen Kri­se“ ab 2008, die Par­tei­en­de­mo­kra­tie spä­tes­tens seit dem Wahl­sieg von Donald Trump 2016 oder der Sozi­al­staat spä­tes­tens seit der in Euro­pa akzep­tier­ten Aus­te­ri­täts­po­li­tik ab 2010. Im Hin­ter­grund steht die Angst vor einer öko­lo­gi­schen Kata­stro­phe, ener­gi­sche Schrit­te, um z.B. die Kli­ma­er­wär­mung auf 2 Grad zu begren­zen, sind nicht in Sicht.

Die­se gro­ßen Fra­gen kön­nen ohne spür­ba­re struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen nicht bewäl­tigt wer­den. Die Hoff­nung, dass ihre Lösung in den bestehen­den Struk­tu­ren liegt, kann nicht geteilt wer­den. Auf­fal­lend ist aber, wie wenig „gro­ße“ Fra­gen von den poli­ti­schen Par­tei­en the­ma­ti­siert wer­den, sehen Sie sich dazu den Wahl­kampf in Deutsch­land im Herbst 2017 an. Die Refe­renz auf die Poli­tik ist ange­bracht, denn im Kern geht es um immer poli­ti­sche Fra­gen. Allem Gere­de über „die Glo­ba­li­sie­rung“ zum Trotz, ver­fügt die Poli­tik über die Macht Bestehen­des auf­recht zu erhal­ten oder zu ver­än­dern. Der aktu­el­le Trend zum Rechts­po­pu­lis­mus, der in fast allen rei­chen Län­dern beob­ach­tet wer­den kann, stellt eine Schein­ant­wort auf die ange­spro­che­nen Fra­ge­stel­lun­gen dar, ihre Impli­ka­tio­nen sind Besorg­nis erre­gend.

Neh­men wir zum Bei­spiel die „Gro­ße Kri­se“. Jah­re­lang wur­de in den Medi­en von einer Kri­se berich­tet und von Ret­tun­gen in unvor­stell­bar gro­ßem Aus­maß. Dabei wur­de aber der Öffent­lich­keit durch die Poli­tik kei­ne Erklä­rung gebo­ten. Die Kri­se selbst wur­de nicht als The­ma ange­spro­chen, es wur­den kei­ne Ursa­chen und kei­ne Schul­di­gen genannt und es wur­de medi­al nicht ver­mit­telt, was die Poli­tik in Zukunft anders machen will, um eine sol­che Erschüt­te­rung in der Zukunft zu ver­mei­den. Eine sol­che Situa­ti­on schafft das Gefühl eines Kon­troll­ver­lus­tes, d.h. die Ahnung, dass die Poli­tik gegen­über dem Finanz­sys­tem die Kon­trol­le ver­lo­ren und zwei­tens, dass die Bevöl­ke­rung die Zeche zu zah­len hat. Bei­de Ver­mu­tun­gen sind berech­tigt, sie wer­den aber nicht als sol­che offen ange­spro­chen.

Das führt in der All­ge­mein­heit zu einem laten­ten Gefühl von Ohn­macht und einer Angst vor der Zukunft, vor allem aber vor der Zukunft der eige­nen Kin­der.

Das führt in der All­ge­mein­heit zu einem laten­ten Gefühl von Ohn­macht und einer Angst vor der Zukunft, vor allem aber vor der Zukunft der eige­nen Kin­der. Das Selbst­ver­ständ­li­che von hoher Beschäf­ti­gung, aus­rei­chen­den Löh­nen und men­schen­wür­di­gen Ren­ten wird von Tei­len der Bevöl­ke­rung für die Zukunft nicht mehr für mög­lich gehal­ten.

Das ist die Stun­de der Rechts­po­pu­lis­ten, wel­che die Par­tei­en­de­mo­kra­tie bei­sei­te drän­gen wol­len. Sie spre­chen Ahnun­gen und Ängs­te an, ver­sam­meln die Bevöl­ke­rung unter der Fik­ti­on „des Vol­kes“ (eine kon­stru­ier­te homo­ge­ne Ein­heit), prä­sen­tie­ren Sün­den­bö­cke und Schein­lö­sun­gen und ver­kün­den Heils­er­war­tun­gen. Weil aber zugleich Rechts­po­pu­lis­ten kei­ner­lei Struk­tur­ana­ly­se machen (sie sind dazu kraft ihres Den­kens nicht in der Lage), kön­nen und wer­den sie – wenn sie an die Macht kom­men – kei­ne Abhil­fe für die ange­spro­che­nen Pro­ble­me bewerk­stel­li­gen. Trump z.B. wird das Los des „ver­ges­se­nen Man­nes“ in den deindus­tria­li­sier­ten Zonen der USA nicht ver­bes­sern, das Gegen­teil kann erwar­tet wer­den. Damit wird auch die mul­ti­ple Kri­se beschleu­nigt. Die Ant­wort sind grö­ße­re Het­ze, ein noch auto­ri­tä­rer Staat: ein fata­le Spi­ra­le, die zum Abbau der Demo­kra­tie füh­ren kann. (Die­ser Pro­zess ist in Ungarn am wei­tes­ten fort­ge­schrit­ten, sie­he dazu mein Buch „Popu­lis­mus für Anfän­ger“)

 

Seit der Wirt­schafts­kri­se 2008/09 sind die Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten ver­mehrt in die Kri­tik gera­ten, geän­dert hat sich seit­dem wenig. Am 12.12.17 brach­te der Öko­nom Ste­ve Keen in Anspie­lung an Luthers „Anschlag zu Wit­ten­berg“ 33 The­sen zur Refor­ma­ti­on der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten an die Tür der Lon­don School of Eco­no­mics an. Erle­ben wir viel­leicht tat­säch­lich noch die Koper­ni­ka­ni­sche Wen­de?

 

Das Rät­sel des Behar­rungs­ver­mö­gens der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten in den letz­ten zehn Jah­ren kann zum einen im Rekurs auf ihre Denk­for­men und zu ande­ren auf ihre Netz­wer­ke ver­stan­den wer­den.

Die zen­tra­le Denk­fi­gur der Öko­no­mik ist die Behaup­tung der Exis­tenz „des Mark­tes“ in der Ein­zahl, ein per­so­ni­fi­zier­tes Etwas (dem „wir“ zu gehor­chen hät­ten) und dass wie ein gött­li­ches Wesen über uns schwebt, eine Über­fül­le von Wis­sen ent­hält (Hay­ek spricht von einer „Über­ver­nunft “) und gegen das „die Poli­tik“ (d.h. jene, die an „den Markt“ glaubt) vor­gibt, nichts unter­neh­men zu kön­nen. Ange­la Mer­kel will eine „markt­kon­for­me Demo­kra­tie“: die Demo­kra­tie kann und darf sich nach ihrer Vor­stel­lung nur im Rah­men „des Mark­tes“ abspie­len. Vie­le Öko­no­men unter­stüt­zen sie dabei, weil sie selbst an „den Markt“ und sei­ne „Geset­ze“ glau­ben. (Vor einem hal­ben Jahr haben vier Mit­glie­der des Sach­ver­stän­di­gen­rats ihrem Kol­le­gen Peter Bofin­ger gegen­über eine „Lie­be von Öko­no­men zum Markt“ pro­pa­giert: deut­li­cher kann man einen sol­chen Glau­ben nicht zum Aus­druck brin­gen.)

Ver­lieb­te kön­nen das Objekt ihrer Lie­be nicht kri­tisch ana­ly­sie­ren. Das bedeu­tet auch, dass markt­ver­lieb­te Öko­no­men die „Gro­ße Kri­se“ nicht als Struk­tur­kri­se des Wirt­schafts­sys­tems erken­nen kön­nen: das Denk­sys­tem „des Mark­tes“ hat sich gegen­über Empi­rie immu­ni­siert.

Ver­lieb­te kön­nen das Objekt ihrer Lie­be nicht kri­tisch ana­ly­sie­ren. Das bedeu­tet auch, dass markt­ver­lieb­te Öko­no­men die Gro­ße Kri­se nicht als Struk­tur­kri­se des Wirt­schafts­sys­tems erken­nen kön­nen: das Denk­sys­tem „des Mark­tes“ hat sich gegen­über Empi­rie immu­ni­siert. Markt­gläu­bi­ge Öko­no­men „erklä­ren“ fol­ge­rich­tig die Gro­ße Kri­se in der Öffent­lich­keit als „Tsu­na­mi“ oder als „Erd­be­ben“. Sie spre­chen von einem Natur­er­eig­nis, das im Prin­zip unvor­her­seh­bar war und gegen das man auch nichts unter­neh­men konn­te. (Die­se Wort­wahl haben wir in einem For­schungs­pro­jekt anhand von Pres­se­mel­dun­gen von Öko­no­men nach der Gro­ßen Kri­se nach­ge­wie­sen).

Netz­wer­ke des Mark­tes – Ordo­li­be­ra­lis­mus als Poli­ti­sche Öko­no­mie von Wal­ter-Otto Ötsch, Ste­phan Püh­rin­ger und Kat­rin Hir­te (Sprin­ger VS, 2018)

Ent­schei­dend für das Behar­rungs­ver­mö­gen des Markt­glau­bens in der Öko­no­mie sind aber ihre Netz­wer­ke (vgl. dazu unser neu­es Buch „Netz­wer­ke des Mark­tes“). Jede Wis­sen­schaft und jede Rich­tung in einer Wis­sen­schaft braucht für ihr Bestehen und ihr Wei­ter­be­stehen die akti­ve Zustim­mung und die kon­ti­nu­ier­li­che För­de­rung durch vie­le Tei­le der Gesell­schaft, das gilt sogar für die Natur­wis­sen­schaf­ten (sie­he die Debat­ten zur öko­lo­gi­schen Kri­se). In jeder Wis­sen­schaft setz­ten sich nicht die bes­ten Mei­nun­gen durch, son­dern jene, die mit Poli­tik, Wirt­schaft, Medi­en etc. am bes­ten ver­netzt sind, mit ihnen in Aus­tausch ste­hen und für ihre Anlie­gen Gehör fin­den. Hier hat sich seit 2008 in der Außen­wahr­neh­mung der Öko­no­mik eini­ges ver­än­dert. Öko­no­men und öko­no­mi­sches Den­ken zu kri­ti­sie­ren hat Ein­gang zumin­dest in das Feuil­le­ton gefun­den. Vie­le Per­so­nen, die Struk­tur­män­gel der Wirt­schaft oder der Poli­tik erken­nen, haben einen kri­ti­schen Blick auf öko­no­mi­sche Sicht­wei­sen ent­wi­ckelt. Das gilt auch für jene, die eine Öko­no­mi­sie­rung der Gesell­schaft bekla­gen und den Ein­fluss öko­no­misch for­mu­lier­ter Regeln und Kenn­zif­fern auf vie­le Lebens­be­rei­che zurück­drän­gen wol­len.

Eine Refor­ma­ti­on der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, wie sie Ste­ven Keen vor­schwebt, ist mit­tel­fris­tig mög­lich, denn die Zukunft ist immer offen. Sie bedarf aber kräf­ti­ger Impul­se von außen, z.B. eine öffent­li­che Kri­tik der Posi­tio­nen des Sach­ver­stän­di­gen­rats oder die Finan­zie­rung hetero­do­xer Ansät­ze durch die Öffent­li­che Hand. Ent­schei­dend ist dabei, wie sich die Poli­tik und die Gesell­schaft in den nächs­ten Jah­ren ent­wi­ckeln wer­den. Neue Poli­ti­ken, die z.B. die öko­lo­gi­sche Bedro­hung ernst­haft ange­hen, wer­den neue öko­no­mi­sche Strö­mun­gen begüns­ti­gen und aktiv för­dern. Denn in der Innen­wahr­neh­mung der meis­ten Öko­no­men hat sich bis­lang wenig ver­än­dert, das Markt­den­ken ist auch nicht geeig­net gesell­schaft­li­che Trends zu ver­ste­hen. (Aktu­ell: es gibt kaum eine Refle­xi­on, war­um markt­gläu­bi­ge Öko­no­men eine neue Par­tei gegrün­det haben, ich spre­che von der AfD, die spä­ter zum Ein­falls­tor für Rechts­ra­di­ka­le wer­den konn­te. Man kann kri­tisch fra­gen: Wie hän­gen Markt­glau­ben und Rechts­po­pu­lis­mus zusam­men?)

 

Gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen wird oft mit dem Tot­schlag­ar­gu­ment begeg­net, dass schon die kleins­te Ver­än­de­rung des Sta­tus quo dazu füh­ren wür­de, dass alles zusam­men­bricht. Mit ande­ren Wor­ten: Wirt­schafts­wachs­tum ist alter­na­tiv­los, denn ohne Wachs­tum zer­bricht schließ­lich auch die Demo­kra­tie. Sind wir wirk­lich so fest­ge­fah­ren?

 

Das sind vor allem Sicht­wei­sen von Eli­ten, die ein berech­tig­tes Inter­es­se dar­an haben, kei­ne Struk­tu­ren zu ver­än­dern, von denen sie pro­fi­tie­ren. Aber auch das befin­det sich in Ver­än­de­rung. Lar­ry Fink, der CEO von Black­rock (mit einem Volu­men von über 6 Bil­lio­nen US-$ eine der größ­ten Ver­mö­gens­ma­na­ger welt­weit) hat Anfang 2018 in sei­nem jähr­li­chen Brief an die CEOs der gro­ßen inter­na­tio­na­len Kon­zer­ne die sozia­len Ver­wer­fun­gen seit 2008 offen ange­spro­chen:

We are see­ing a para­dox of high returns and high anxie­ty. Sin­ce the finan­ci­al cri­sis, tho­se with capi­tal have rea­ped enor­mous bene­fits. At the same time, many indi­vi­du­als across the world are facing a com­bi­na­ti­on of low rates, low wage growth, and ina­de­qua­te reti­re­ment sys­tems. Many don’t have the finan­ci­al capa­ci­ty, the resour­ces, or the tools to save effec­tively; tho­se who are invested are too often over-allo­ca­ted to cash. For mil­li­ons, the pro­s­pect of a secu­re reti­re­ment is slip­ping fur­t­her and fur­t­her away – espe­ci­al­ly among workers with less edu­ca­ti­on, who­se job secu­ri­ty is increa­singly tenuous. I belie­ve the­se trends are a major source of the anxie­ty and pola­ri­za­ti­on that we see across the world today.” Fink mahnt die Kon­zern­len­ker, auf die sozia­le Wir­kung ihrer Akti­vi­tä­ten ach­ten und lang­fris­ti­ger zu den­ken, in Kon­trast zu der ver­brei­te­ten kurz­fris­ti­gen Share­hol­der Value-Ori­en­tie­rung:

Socie­ty is deman­ding that com­pa­nies, both public and pri­va­te, ser­ve a soci­al pur­po­se. (Lar­ry Funk)

Socie­ty is deman­ding that com­pa­nies, both public and pri­va­te, ser­ve a soci­al pur­po­se. To pro­sper over time, every com­pa­ny must not only deli­ver finan­ci­al per­for­mance, but also show how it makes a posi­ti­ve con­tri­bu­ti­on to socie­ty. Com­pa­nies must bene­fit all of their sta­ke­hol­ders, inclu­ding share­hol­ders, employees, custo­mers, and the com­mu­nities in which they ope­ra­te.”

 

Die schäd­li­chen Fol­gen des Wirt­schafts­wachs­tums neh­men über­hand, ein „Wei­ter so“ ist unmög­lich. Vie­le hof­fen jetzt auf „grü­nes Wachs­tum“. Ist das eine Chan­ce oder eine Mogel­pa­ckung?

 

Eines ist klar: Eine öko­lo­gi­sche Umori­en­tie­rung des Wirt­schafts­sys­tems muss und wird kom­men. Die Fra­ge ist nur wann und wel­che Umwelt­schä­den dann irrever­si­bel ein­ge­tre­ten sind. Es geht auch nicht um eine gro­ße Lösung (das ver­rät Ihre Fra­ge), son­dern um eine Sum­me vie­ler Ände­run­gen in vie­len Berei­chen. Es gibt eine Unzahl posi­ti­ver Vor­schlä­ge und Ansät­ze, wie z.B. die Land­wirt­schaft öko­lo­gie­ver­träg­li­cher umge­stal­tet wer­den kann, wie eine Zukunft ohne Plas­tik aus­se­hen könn­te, was mit dezen­tra­len und klein­flä­chi­gen Ener­gie­er­zeu­gung mög­lich sein kann, wie man das Auto zurück­drän­gen kann, die Halt­bar­keit von Gütern erhö­hen kann, usw. Aber ich will nicht über tech­ni­sche Lösun­gen reden, dazu gibt es Beru­fe­ne­re, und – ich wie­der­ho­le mich – es geht nicht um tech­ni­sche, son­dern um poli­ti­sche Fra­gen.

 

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Die aktuelle Ausgabe

mit u.a.

Ulrich von Weiz­sä­cker “Wachs­tum im Wider­spruch”

Niko Paech “Jen­seits grü­ner Wachs­tums­träu­me”

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