Rettet uns künstliche Intelligenz vor dem Klimawandel? – von Carola Hesse-Marx

Rettet uns künstliche Intelligenz vor dem Klimawandel?

Text von Carola Hesse-Marx

Zunächst scheint es, als haben Klimakatastrophe und künstliche Intelligenz nichts gemein. Doch sind beide Entwicklungen – sowohl die Ausbeutung und Zerstörung der Natur als auch die künstliche Intelligenz – das Resultat menschlicher Hybris. Und letztlich bergen künstliche Intelligenz und Naturzerstörung in sich die Degradierung, möglicherweise sogar die Auslöschung des menschlichen Denkens. Es gilt jetzt, eine Grundsatzdiskussion über die Neubewertung unseres Fortschrittsglaubens zu führen.

 

Es sind existenzielle Themen, die viele Menschen in Deutschland beunruhigen: Die wachsende politische Macht der Populisten, die gesellschaftliche Umwälzung durch die Digitalisierung sowie der Klimawandel. Von diesen drei Sorgen ist die Veränderung des Klimas das abstrakteste Phänomen, dem die meisten hilflos gegenüberstehen: Was soll man machen? Zumal: Was bringt es überhaupt, sein Verhalten zu ändern, sich zu engagieren, wenn die Anstrengungen des Einzelnen praktisch keinen Einfluss auf den Klimawandel haben? So lassen dann auch viele den Motor ihres Autos laufen, weil sie „keine Lust haben, ihn auszuschalten“, während sie „nur mal schnell ins Haus springen“. Oder sie fliegen bedenkenlos oder auch schuldbewusst von einem Ort zum anderen, während sie parallel auch mal gegen den Klimawandel demonstrieren.

Carola Hesse-Marx
 Carola Hesse-Marx ist seit 1998 niedergelassen als Psychoanalytikerin für Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene in eigener Praxis in München. 

Der Mensch: zu unvernünftig

Angesichts dieser enormen gesellschaftlichen Verunsicherung und einer allgemeinen Orientierungs- und Ziellosigkeit der Politiker wird viel Hoffnung in die sogenannte künstliche Intelligenz (KI) gesetzt. Weil nicht nur Politikern als verantwortlich Handelnden und den Mitmenschen misstraut wird, sondern auch das Vertrauen in den eigenen Verstand und die eigenen Fähigkeiten abhandengekommen ist, wird dem Menschen nun suggeriert, er könne sich der KI anvertrauen. So trifft der Vertrauensverlust in den Menschen auf das ökonomische Interesse von Technologiewirtschaftsunternehmen, die den „nicht perfekten“ Menschen durch Maschinen ersetzen wollen.

Dem überforderten Menschen wird seitens der Technologieunternehmen eine maschinelle „Intelligenz“ präsentiert, die er zunehmend als seinen zuverlässigsten Partner und nicht als sein Werkzeug erlebt. Diese sogenannte Intelligenz wird gerade deshalb höher als die menschliche eingestuft, weil sie künstlich ist, weil sie frei von jeder Emotionalität und damit fehlerfrei zu funktionieren verspricht. Diese Vorstellung von „Intelligenz“ basiert auf dem Glauben, diese zeichne sich durch das vollständige Losgelöstsein von Emotionen aus. Folglich sollen Gefühle eliminiert werden, denn sie machen den Menschen unkalkulierbar. Die Psyche wird als obsolet ignoriert, während Algorithmen sowie KI-gesteuerte Roboter als perfekte Begleiter präsentiert werden und das Leben auf digitales Abmessen reduziert wird. Dies führt so weit, dass beispielsweise der Technologiechef von Google, Ray Kurzweil, von der Abschaffung der „biologischen Zivilisation“ träumt. Sein Ziel ist die Schaffung einer künstlichen Welt, in welcher der Einzelne entmündigt und von einer seelenlosen und geistlosen algorithmischen Omnipotenz beherrscht wird – sowie als perfekter Konsument funktioniert. Das ist das Ende des humanistischen Menschenbildes. Doch vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe, der wir uns längst nicht mehr gewachsen sehen, wird all dies leichtfertig akzeptiert. Der Mensch nimmt hin, dass der Unterschied zwischen Mensch und Maschine immer mehr verwischt.

Anstatt den Vertrauensverlust in den Mitmenschen und sich selbst zu thematisieren und die Ursachen hierfür zu bedenken, wird mit erschreckender Naivität seitens der Politik die KI-Entwicklung und die damit verbundene Anonymisierung vorangetrieben und den Menschen weisgemacht, diese Technik sei die (Er-)Lösung.

Infobox: Psyche

Psyche bedeutet im Griechischen ursprünglich „Seele“, „Hauch“, „Atem“, aber auch sinnbildlich „Belebtheit“ und insofern „Leben“. Die menschliche Psyche ist die emotional-geistige Innenwelt des Menschen. Sie ermöglicht dem Menschen innerhalb einer Gemeinschaft zu existieren, denn ohne Psyche wäre der Mensch ein bloßer Organismus, der auf Reize reagiert. Die Psyche verwandelt innere und äußere Reize zu sinnvollen Bildern.

Der Mensch: ein konflikthaftes Wesen

Als Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist für mich die Vorstellung, dass die Armseligkeit der KI-gesteuerten Roboter den Reichtum der menschlichen Vielfalt ersetzen soll, höchst besorgniserregend. Mein Denken gründet in einer über 25-jährigen Erfahrung in der psychotherapeutischen Arbeit mit der Selbst- und Ichentwicklung des Menschen. Vermehrt wenden sich Menschen mit Symptomen wie beispielsweise Burn-out oder Depression hilfesuchend an uns. Vor allem in den Kinder- und Jugendpraxen zeigen sich die Folgen der Digitalisierung in Form dramatischer psychischer Veränderungen. Auffallend ist eine Zunahme der Unfähigkeit, eigene innere sowie zwischenmenschliche Konflikte wahrzunehmen und auszuhalten. Diese Entwicklung geht einher mit einem dramatischen Verlust von Beziehungs- und Empathiefähigkeit. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass der moderne Mensch unter allen Umständen gezwungen ist, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, während gleichzeitig mit dem Wegfallen des Mikrokosmos Familie die Ungeborgenheit des Einzelnen eine neue Qualität erreicht hat. Aber der Reihe nach.

Der Mensch ist das einzige Wesen, das keine festgelegte Identität besitzt, wie etwa ein Affe oder ein Hund, die ihr Sein als natürliche Wesen vollziehen müssen, es nicht hinterfragen oder ändern können. Der Mensch ist Teil der Natur und steht ihr gleichzeitig gegenüber. Das ist sein Dilemma und begründet seine Destruktivität ebenso wie seine Kreativität. Denn somit ist der Mensch gezwungen, im Zuge seiner Selbstbewusstwerdung seine Identität selbstständig auszubilden. Dies bedeutet, dass die einzige Identität des Menschen die ist, alles werden zu können. Nur der Mensch ist gezwungen, sich zu fragen: Wer bin ich? Zudem muss sich der moderne Mensch ebenfalls fragen: Wer will ich sein? Kein anderes Säugetier ist nach seiner Geburt so lange und so absolut schutzlos auf die besondere Fürsorge seiner Mutter (oder einer zuverlässigen Ersatzperson) angewiesen wie das Menschenkind. Er ist somit unvergleichbar lange einer Todesangst ausgesetzt, die im Laufe der Evolution zur Entwicklung seines komplexen psychischen Abwehrsystems führte, das sich erst nach der Geburt individuell ausgestaltet.

Dass sich Psyche, Gehirn und Identität erst nach der Geburt innerhalb zwischenmenschlicher Beziehungen ausbilden, weist das Menschenkind als ein Wesen aus, dessen Entwicklung vollständig von Beziehung abhängt und somit auf soziales Lernen ausgerichtet ist. Erst durch soziale Interaktion entwickelte sich im Menschen die Möglichkeit, den eigenen Blick sowohl nach außen als auch nach innen wenden, Zusammenhänge wahrzunehmen und darüber reflektieren zu können.

Dies setzt die Entwicklung von Symbolisierungsfähigkeit, vor allem der Sprache voraus, die unabdingbar an die zwischenmenschliche psychische Vermittlung durch eine frühe, zuverlässige und hinreichend empathische Bezugsperson gebunden ist. Innerhalb dieser Abhängigkeitsbeziehung zwischen Mutter und Kind führt das gegenseitige psychische Spiegeln und Gespiegeltwerden zur gegenseitigen Identifikation. Dieser Selbstwerdungsprozess ist ein hoch konflikthaftes Geschehen, denn unser Selbst entwickelt sich im Blick des Anderen. Das bedeutet, dass wir Selbst/Individuum werden müssen, dies aber psychisch nur innerhalb einer zwischenmenschlichen Beziehung gelingt – ein geradezu paradoxes Geschehen. Es ist der urmenschliche Konflikt. Wird der Mensch nun aber von einer Maschine versorgt, identifiziert sich das Menschenkind, aber offensichtlich auch der erwachsene Mensch, mit einer Maschine und degeneriert psychisch zur Funktionsmaschine. Der Mensch wird nur durch ein Du zum Ich. Verneint er das Du oder entwickelt sich in seiner Psyche kein Du, weil diese Bezugsperson fehlt, verliert er seine (Mit-)Menschlichkeit oder entwickelt sie nicht.

Sein Grundkonflikt kann nicht gelöst, sondern muss psychisch als menschliche Selbst- und Ichwerdung im Sinne eines dialektischen Sowohl-als-Auch, als menschliche Konfliktfähigkeit bewältigt werden. Nur das macht ihn zu einem intelligenten Menschen. Die Wortherkunft verrät uns, was mit „intelligent“ eigentlich gemeint ist. Der Begriff leitet sich von den lateinischen Worten inter (zwischen) und legere (lesen) her. Intelligent ist also derjenige, der „zwischen den Zeilen lesen“ kann, der das Nichtoffensichtliche, das nicht Zugängliche versteht. Der sich in den Anderen hineinversetzen kann und versucht, „mit den Augen des Anderen zu schauen“. Das ist paradox, denn wir können nur aus unseren Augen sehen. Diese Doppeldeutigkeit, diese Ambivalenz, diese Zwiespältigkeit, dieses Hin- und Hergerissensein ist das Wesen des Menschen. Nicht nur ob, sondern auch wie dieser Selbstbewusstwerdungsprozess gelingt, macht einen Menschen mehr oder weniger intelligent. Misslingt die Entwicklung der Konfliktfähigkeit und entwickelt sich stattdessen bloße Zerrissenheit, bildet dies die Voraussetzung für Wahnsinn. Wird unser Leben in den Grundfesten erschüttert, weil die Frage nach dem Sinn nicht mehr ignoriert werden kann, werden zumeist pharmazeutische „Wundermittel“ verabreicht, damit man weiter funktioniert. Oder man träumt, wie der ehemalige Technikvorstand von Amazon, Andreas Weigend, davon, dass Algorithmen helfen, die eigene und fremde Psyche berechnend unter Kontrolle bringen zu können: Die KI löscht alles Konflikthafte und zementiert das Entweder-Oder. Was gelöscht wird, „entscheiden“ (vor)programmierte Algorithmen „selbst“. KI ist der unbewusste Versuch, dem menschlich existenziellen Grundkonflikt durch Ausmerzung alles Konflikthaften, aller Gegensätze zu entkommen. Damit ist KI die Beseitigung von Intelligenz. Das Einzige, was zählt, ist abmessende Folgerichtigkeit.

Infobox: Symbolisierung

Symbolisierung ist ein Ausdruck der Psychoanalyse, der den Vorgang beschreibt, wie der Mensch subjektiv erlebtes in sinnvolle Erfahrung verwandelt. „Symballein“ bedeutet „zwei Teile zusammenbringen“ und meint das Zusammenbringen subjektiver innerer Eindrücke mit gegenüberstehenden fremden Perspektiven. Ohne Symbolisierung gibt es kein Verstehen, sondern nur einen Austausch von Informationen. Ohne Symbolisierungsfähigkeit hat der Mensch keinen Bezug zu seiner eigenen inneren Welt. Diese bleibt dann triebhaft und gierig.

Der Mensch: am Scheideweg

Die innere psychische Welt ist nicht berechenbar, nicht messbar und nicht mit rationaler Logik zugänglich, sie hat ihre eigene Logik außerhalb von Raum und Zeit. Dem inneren „Dunklen“, dem scheinbar Unlogischen, dem Unerklärlichen hilflos gegenüberzustehen, es nicht „in den Griff zu kriegen“, ist unheimlich. Aus diesem Grund richten wir unseren zugreifenden, vermessenden Blick lieber auf die äußere Natur.

Seit Pythagoras wurde der Blick systematisch einseitig nach außen gerichtet, um die gegenüberstehende Natur „objektiv“ zu begreifen. Das Gefühl wurde vom Logos, das heißt vom „Vernunftprinzip“ abgespalten. In dieser Tradition wurde, insbesondere durch das naturwissenschaftlich-rationale Denken in den letzten 200 Jahren, der ursprüngliche Sinn des Logos auf eine bloße Folgerichtigkeit im Sinne eines bloßen „Wenn-Dann“ reduziert, in der Hoffnung, die unheimliche innere und äußere Natur unter Kontrolle zu bringen. Der Bezug zur eigenen inneren Gefühlswelt droht durch die KI vollends verloren zu gehen, indem Gefühle zu Schablonen und Schemata verkürzt, auf rein monokausale Ursache-Wirkungsverkettungen reduziert werden: Dies gelingt nur, indem alles Nichtpassende passend gemacht oder beseitigt wird. Das Ziel ist die Erschaffung einer konfliktfreien Welt. Damit verliert der Mensch die Fähigkeit, Selbstreflexion entwickeln zu können. Ein Erforschen der inneren Welt, der Seele, ebenso wie ein wirkliches, ein erforschendes Erkennen der lebendigen Natur sowie der Psyche steht in Gefahr, damit abgeschafft zu werden. Alles, was es zu erforschen gilt, alle innerpsychischen Konflikte werden im Moment verleugnet, ignoriert und dem Bewusstwerden ferngehalten, was in der Außenwelt zu vermehrten Konflikten führt, die zunehmend mit Gewalt – auch verbaler Gewalt – ausgetragen werden. Der Grund für diese fatale Entwicklung ist die Überforderung des modernen Menschen mit sich selbst. Da ernsthaft an der menschlichen Bewältigungsfähigkeit der mittlerweile extremen Probleme zu zweifeln ist, hoffen viele Menschen, durch eine Verschmelzung von Mensch und Maschine – quasi als „Zwitterwesen“ – ihrer Überforderung und menschlich-natürlichen Begrenztheit entkommen zu können. Der Mensch möchte seine Verantwortung an humanoide Roboter abgeben und in virtuelle Welten abtauchen. Das unerträgliche Gefühl, sich in einem permanenten Konkurrenzkampf nicht mehr nur mit den Mitmenschen, sondern auch mit den Maschinen zu befinden, führt zu seiner Sehnsucht, „lieber“ mit der Maschine zu verschmelzen, als sie zum Konkurrenten zu haben. Es handelt sich um die Illusion, als Teil der vermeintlich allmächtigen Maschine an deren Omnipotenz partizipieren zu können. In der Psychoanalyse heißt dieser psychische Abwehrmechanismus „Identifizierung mit dem Aggressor“. Er dient dazu, der Vernichtungsangst zu entgehen. Es ist die unbewusste Abwehr der Angst des Menschen vor seiner Begrenztheit, vor seiner Ohnmacht, vor seiner natürlichen Endlichkeit, die letztendlich der Tod ist. KI ist die vollständige Beseitigung der inneren und äußeren Natur, die Angst macht, weil sie, wie wir sehen, letztendlich nicht beherrschbar ist. „Technik“ bedeutet „Handhaben“, Machen, Machthaben. Technik dient der Verlängerung und Verstärkung des eigenen Körperselbst, um die natürlichen Grenzen bis zur nächsten Begrenzung zu erweitern. Wird aber die grundsätzliche menschliche Begrenztheit verleugnet und der bemessende Blick nach außen, der dem Zugreifen, dem Handeln, dem Machen dient, nicht durch den erkennenden Blick nach innen ergänzt, der Innehalten, der Bedenken ermöglicht, entsteht technischer Größenwahn, Automatismus, Autismus. Dies zeigt uns heute die Zerstörung der Biosphäre als Folge eines verantwortungslos gierigen Umgangs mit der Natur sowie die Entwicklung von KI, deren Ziel es ist, sowohl die innere als auch äußere Natur durch Technologien zu ersetzen und die menschliche Identität auf einen nie satt werdenden, süchtigen Konsumenten zu reduzieren. Wenn es uns nicht gelingt, den zugreifend-machenden Blick nach außen mit dem innehaltenden selbsterkennenden Blick nach innen zusammenzubringen, wird sich der Homo sapiens vollends zu einem Homo technicus entwickeln, dessen Ziel es ist, nicht nur die Erde, sondern auch das Universum zu vermarkten. Nur wenn wir aufhören, von „Künstlicher Intelligenz“ zu sprechen, und stattdessen menschliche Intelligenz fördern, und die digitale Technik als das begreifen, was sie ist, nämlich ein Werkzeug, für dessen sinnvollen Einsatz wir die Verantwortung übernehmen müssen, kann menschliche Intelligenz die Klimakatastrophe zumindest noch eindämmen.

Was helfen würde, ist Innehalten und Selbstreflexion: Wie können wir in unserem sinnlos-rasenden Konsumrausch innehalten und unsere getriebene Profitmaximierung und Machtanhäufung hinterfragen. Denn Gier ist nicht angeboren, sondern Hunger. Der in Wirklichkeit übersättigte Mensch der industrialisierten Welt hat psychischen „Hunger“ nach zwischenmenschlicher Geborgenheit. KI und humanoide Roboter sind kein Ersatz.


Dieser Artikel ist erstmals in agora42 02/2019 Natur und Wirtschaft erschienen.

Carola Hesse-Marx forschte zur Entwicklung des Selbst des Menschen und spezialisierte sich in diesem Zusammenhang auf modifiziert analytische Psychotherapie für Psychosen im Kindes-, Jugend-, und Erwachsenenalter bei Gaetano Benedetti in Basel. Sie weist darauf hin, dass mit der Entwicklung der künstlichen Intelligenz der Mensch dabei ist, sich als verantwortlich denkend-handelndes Subjekt abzuschaffen, indem die menschliche Psyche auf archaische Strukturen degeneriert. Die Folgen sind präpsychotische und psychotische Entwicklungen, wie wir sie als Größenwahn eines völlig entgrenzten destruktiven Narzissmus, der keine Empathie kennt, täglich weltweit sehen. In Planung ist derzeit ein Buch, das sich mit der Frage befasst, welche Bedingungen dazu führen, dass Menschen das Bedürfnis entwickeln, mit humanoiden Robotern zu leben.

Zuletzt von ihr erschienen:
Zur Entwicklung eines Destruktiven Narzissmus. In: Zeitschrift für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie Nr. 177, 2018.

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