2/2021 STOPP! NEUSTART

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Ausgabe 2/2021

STOPP! NEUSTART

Warum ändert sich nichts? Wie bekommen wir den Wandel hin? Wohin soll es gehen? In Ausgabe 2/2021 der agora42 geht es darum, dass – in der Wirtschaft, in der Politik und in der Bildung – bestimmte Praktiken schleunigst unterlassen bzw. ganz anders ausgeübt werden müssen, um eine sozial und ökologisch lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

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Beschreibung

Im TERRAIN-(STOPP!-)Teil spricht sich LARISA TSVETKOVA dafür aus, die Bauwut zu stoppen, um- und auszubauen, statt abzureißen und neuzubauen, WEERT CANZLER und ANDREAS KNIE fordern dazu auf, den auf das private Auto fixierten „Zwangsverkehr“ zu stoppen und an seiner Stelle eine vielfältige, vernetzte Mobilität zu realisieren, JUTTA SUNDERMANN und LEONIE STEINHERR rufen dazu auf, das Arten- und Höfesterben als verbundene Phänomene zu begreifen und CHRISTIAN NEUHÄUSER regt dazu an, das Reichtumsstreben zu stoppen. ENEIA DRAGOMIR porträtiert Walter Benjamin, der seinerzeit vorschlug, Revolutionen als Griff nach der Notbremse zu begreifen.

Anstelle eines reinen INTERVIEWS finden Sie im neuen Heft das lebhafte Gespräch dreier Denkerinnen: MAJA GÖPEL, ULRIKE GUÉROT und LISA HERZOG haben sich mit uns und miteinander darüber unterhalten, was unbedingt am Laufen gehalten werden muss, was schleunigst abzustellen ist und wie unsere Demokratie gefestigt und ausgebaut werden kann.

Im HORIZONT-(NEUSTART-)Teil skizziert TAMARA EHS die Wiederbelebung der Demokratie durch Bürgerräte, umreißt RICHARD DAVID PRECHT den „Neustart Schule“ und erläutert JASON HICKEL die Vereinbarkeit von Postwachstumsansätzen mit den geld- und budgetpolitischen Annahmen der Modern Monetary Theory (MMT).

In unserer neuen Rubrik NEXT ECONOMY beschreiben TANJA BRUMBAUER und ULLA PUCKHABER einen solidarischen Weg aus der Krise und in der Rubrik WEITWINKEL rufen SILJA GRAUPE und WALTER O. ÖTSCH dazu auf, die Offenheit der empirischen Forschung gegen die Rufe nach falscher Sicherheit und Eindeutigkeit zu verteidigen. In der Rubrik LAND IN SICHT haben wir über die Ansätze des Verantwortungseigentums und der Solidarischen Landwirtschaft gesprochen. In der Rubrik WOZU KUNST? gibt MARINA GRŽINIĆ eine Antwort auf die Frage „Warum Kunst?“. In seinem neusten GEDANKENSPIEL wirft KAI JANNEK einen Blick auf Varianten des Neustarts im Jahre 2051.